Nach AKNÖ-Kritik: Post erhöht Lohn für Aushilfen von 821,20 auf 1.000 Euro

Wien (OTS/AKNÖ) - Sommeraushilfen bei der Österreichischen Post AG erhalten erstmals einen Mindestlohn von 1.000 Euro für eine Vollzeitbeschäftigung. AKNÖ-Präsident Haneder: "Damit ist eine der letzten Lücken beim Mindestlohn geschlossen. Die Erhöhung um 179 Euro war höchst an der Zeit." Die Niederösterreichische Arbeiterkammer hatte im Vorjahr den damals bezahlten Monatslohn für eine 40-Stunden-Woche von 821,20 Euro brutto als viel zu niedrig kritisiert. Netto blieben davon 696,38 Euro für ein Monat Arbeit, das lag sogar unter der Mindestsicherung.

Für AKNÖ-Arbeitsrechtsexpertin Mag. Karin Matzinger ist es auch erfreulich, dass in der Online-Stellenausschreibung ausdrücklich auf zusätzliche Überstunden hingewiesen wird. Matzinger: "Im Vorjahr war es leider so, dass Überstunden eingeklagt werden mussten. Ich hoffe, dass ab jetzt die Arbeitszeit korrekt abgerechnet wird."

Voraussetzung: "Fit wie ein Turnschuh"

Die Voraussetzungen für eine Sommeraushilfe beschreibt die Post so:
"Du willst in einem der größten Unternehmen arbeiten? Du bist fit wie ein Turnschuh? Du arbeitest gerne im Freien?" Wer fit wie ein Turnschuh ist und Arbeitsfreude ab 6 Uhr früh mitbringt, hat sich 1.000 Euro auch redlich verdient. Trotz "Du"-Ansprache ist allerdings ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich.

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