FP-Nepp: SPÖ-Kinderheim-Skandal - Ex-Stadträtin Jacobi nicht weiter verherrlichen

Ehrengrab aberkennen, Zusatzschilder gefordert

Wien (OTS) - Die Untersuchungskommission zum SPÖ-Kinderheimskandal hat zweifelsfrei festgestellt, dass Kinder und Jugendliche in Wiener Jugendheimen über Jahrzehnte physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt waren. Unter anderem zuständig war die damalige SPÖ-Stadträtin Maria Jacobi, die nicht nur ein Ehrengrab am Zentralfriedhof hat sondern nach der auch eine Gasse im 3. Bezirk sowie ein Pensionistenhaus der Stadt Wien im 9. Bezirk benannt sind. "Es ist für FPÖ und Opfer untragbar, dass einer Politikerin, deren Ressort für gebrochene Kinderseelen und geschundene Kinderkörper verantwortlich war, weiter mit einem Ehrengrab für ihre "besonderen Verdienste" gedankt wird und die entsprechenden Gassen- bzw. Pensionistenheimbenennungen dahingehend unkommentiert bleiben", sagt dazu der Wiener FPÖ-Jugendsprecher LAbg. Dominik Nepp.

Die FPÖ fordert daher die umgehende Aberkennung des Ehrengrabstatus sowie die Anbringung von Zusatztafeln in der Maria-Jacobi-Gasse und am Haus "Maria-Jacobi", wo ihre Verantwortung für den Skandal im roten Wien festgehalten wird. SPÖ und Grüne sind auch sonst sehr schnell mit Ehrengrababerkennungen, Straßenumbenennungen und Zusatztafeln bei der Hand, da sollte dieser notwendige Akt der menschlichen und politischen Hygiene eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein", hält Nepp fest. (Schluss)otni

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004