• 18.06.2013, 13:28:48
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Absage an ÖGB-Belastungskurs: Urlaub in Österreich muss leistbar bleiben!

ÖHV-Arbeitsplatzoffensive statt Sand ins Getriebe

Utl.: ÖHV-Arbeitsplatzoffensive statt Sand ins Getriebe =

Wien (TP/OTS) - Anstatt sich mit der Schaffung von Arbeitsplätzen zu
befassen, will der ÖGB Arbeitgeberbetriebe belasten. Das wäre Sand
ins Getriebe des Tourismus, des letzten Jobmotors in den Zentren und
abgelegenen Regionen.

"Wer sich um eine Führungsposition bewirbt, muss ein
Anforderungsprofil erfüllen. Für eine Führungsposition im Staat ist
eine deutliche Absage an Substanzbesteuerung das Minimum", erklären
Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch. Sie wurden von den
Top-Arbeitgeberbetrieben im Tourismus als direkt gewählte Präsidenten
der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) mit der
Interessenvertretung betraut. Die Hotels können weitere
Kostensteigerungen nicht schlucken, müssten sie an die Gäste
weitergeben. Aber das will die Branche nicht: "Urlaub in Österreich
muss leistbar bleiben", so Hoch.

Wirre ÖGB-Logik: Neue Abgabe soll Betriebe entlasten

Dafür braucht es Betriebe, die Nächtigungen anbieten. Werden die
ÖGB-Forderungen erfüllt, kann damit bald Schluss sein: "Die Einnahmen
stagnieren, die Kosten explodieren. Wir haben kaum mehr Spielraum für
Mitarbeiter und Investitionen", verweist Hoch auf den
Tourismusbericht des Wirtschaftsministeriums. Die Tourismusumsätze
liegen noch immer unter Vorkrisenniveau, die Ergebnisse gehen seit
2000 zurück. Abgaben, Ortstaxen, Kosten für Mitarbeiter, Werbung und
Energie steigen massiv und der ÖGB will von den Hotels nach der
Auflösungsabgabe noch eine Fachkräftemilliarde, eine Urlaubswoche
mehr und eine Wertschöpfungsabgabe. Damit würden, Zitat aus dem
Leitantrag, "personalintensive Betriebe entlastet": "Wie Belastungen
Betriebe entlasten sollen, bleibt wohl geheime Gewerkschaftslogik. Im
Gegenteil: Wenn wir unseren letzten Jobmotor am Laufen halten wollen,
müssen wir gezielt Betriebe entlasten, die hier Arbeitsplätze und
Wertschöpfung schaffen", so Hoch.

Tourismus schafft Arbeitsplätze, Gewerkschaft ignoriert das

Der Tourismus als einzige Branche, die Arbeitsplätze schafft,
kommt im Leitantrag zu kurz. In den wenigen Zeilen findet sich keine
Idee zur Schaffung eines einzigen Arbeitsplatzes, sondern nur
Belastungspläne. Auf dem Papier wird wieder Saisonausweitung
gefordert, doch fertige Konzepte dafür werden schubladisiert. "Die
Klassenkampf-Rhetorik wird nicht reichen, um die Krise zu lösen. Das
werden wir gemeinsam lösen müssen. Betriebe, die Jobs schaffen und
Steuern zahlen, an den Rand der Existenz zu drücken, funktioniert
sicher nicht", so Reitterer.

Erfolgreiche Interessenvertretung für Österreichs Tourismus

Die ÖHV gestaltet seit 60 Jahren als freiwillige parteiunabhängige
Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200
Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und
Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und
Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der
Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als
40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen
Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und
Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2012
über direkte und indirekte Wertschöpfung 15 % des BIP und jeden 5.
Vollarbeitsplatz.

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