Stronach/Schenk: Regierung winkt den Familien mit Wahlzuckerln

Verhöhnung der Familien: Ihnen zu zeigen, was alles möglich gewesen wäre

Wien (OTS) - "Fast fünf Jahre hatten Rot und Schwarz Zeit, um für Familien ein vernünftiges Entlastungspaket zu schnüren. Das Ergebnis im heutigen Ministerrat wäre grundsätzlich zu begrüßen, bleibt aber leider ein Wahlzuckerl", kritisiert Team Stronach Familiensprecherin Martina Schenk. Hätte die Regierung wirklich den ernsthaften Willen gehabt, dass Familien nachhaltig entlastet werden, "dann hätten Mitterlehner und Co es auch geschafft, die entsprechenden Gesetzesvorschläge rechtzeitig einzubringen", so Schenk.

"Das ist doch eine Verhöhnung der Familien: Ihnen zu zeigen, was alles möglich gewesen wäre. Schuld daran, dass es keine Umsetzung gibt, haben aber Rot und Schwarz, denn eigene Anträge wurden nicht rechtzeitig eingebracht - und jene der Opposition niedergestimmt", erinnert Schenk.

Nun "fünf vor zwölf" Wahlzuckerln zu präsentieren und gleichzeitig zu wissen, dass eine konkrete Umsetzung nicht möglich ist, bezeichnet Schenk als "Augenauswischerei", die an die 13. Familienbeihilfe erinnert, "die rasch dem Sparpaket zum Opfer gefallen ist."

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