Halbzeit Rot-Grün: Gemeinsam erfolgreich reformieren

Häupl: "Wien wächst - die Qualität bleibt"

Wien (OTS) - Auch wenn es schon zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Wien ist in vielen Bereichen weltweit führend: Sicherste Millionenstadt der Welt, Spitzenmedizin für alle, ein dichtes soziales Netz, Öffis für einen Euro pro Tag, die geringste Jugendarbeitslosigkeit aller EU-Hauptstädte, eine starke Wirtschaft, eine lebendige bunte Stadt, kristallklares Wasser, Kultureinrichtungen auf Top-Niveau,...

"Rot-Grün funktioniert und tut Wien gut. Aber es gibt noch viel zu tun. Ich will, dass unsere Kinder unsere Arbeit als g'scheit und vorausblickend sehen werden", so Wiens Bürgermeister Michael Häupl anlässlich eines Medientermins zur Regierungshalbzeit der ersten rot-grünen Stadtregierung am Dienstag, "wir arbeiten daher mit aller Kraft daran, dass zukünftige Generationen in einer genauso lebenswerten, modernen und erfolgreichen Stadt leben können wie wir."

Am 25. November 2010 wurde die erste rot-grüne Stadtregierung in der Geschichte Wiens angelobt. Unter der Führung von Michael Häupl und Maria Vassilakou arbeitet nun seit zweieinhalb Jahren ein engagiertes Team für Wien. Ziel ist es, Wien weiterhin als eine der sichersten, sozial ausgewogensten, wohlhabendsten und nachhaltigsten Städte dieser Welt durch die nächsten Jahre zu führen, die Weichen für die nächsten Jahrzehnte zu stellen.

"Wir zeigen in Wien, dass mehr Lebensqualität in einer wachsenden, sich verändernden Stadt möglich ist. Wir haben als Regierung in den letzten zweieinhalb Jahren viel bewegt. Heute fährt man mit einem Euro pro Tag durch die ganze Stadt mit Bus, Bim und U-Bahn. Wien ist Teil des Solarbooms geworden. Wien bekommt mehr Freiräume und einen neuen Boulevard. Wien hat heute weniger Lärm, weniger Abgase, mehr Klimaschutz. Rot-grün hat sich nicht nur bewährt, sondern neue Standards gesetzt", so Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Arbeitsprogramm: Rund Zweit Drittel bereits erledigt - Hauptziel Krise abfedern wurde erreicht

Oberstes Ziel war und ist es, die Auswirkungen der weltwirtschaftlichen Turbulenzen für Wien abzufedern. Dafür wurde viel investiert und getan. Und der Erfolg gibt uns Recht, die Wirtschaft hier funktioniert nach wie vor, die Arbeitslosigkeit ist eine der geringsten in Europas großen Städten.

Formell wurden bisher rund 65 Prozent des Regierungsprogramms erledigt.

Die großen Brocken waren bisher:

o 365-Euro-Jahresnetzkarte
o Ausbildungsgarantie
o Spitalsreform
o Geriatriereform
o Ausbau der Kindergartenplätze
o Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung
o Offensive für den öffentlichen Verkehr
o Bürgersolarkraftwerke

Was unter anderem noch kommt:

o Bau von elf neun Campus-Standorten
o Zwischen 2011 und 2015 ermöglicht die Stadt den Neubau und die Sanierung von über 75.000 Wohnungen
o ... davon alleine 2.300 neu SMART-Wohnungen
o Arbeitsmarkt: Der neue Qualifikationsplan Wien 2020
o Neue Ausrichtung der Wirtschaftsförderung für schlecht Qualifizierte
o Teilinbetriebnahme des Krankenhaus Nord
o Inbetriebnahme der verlängerten U2 bis Aspern
o Investitionen in den öffentlichen Verkehr in Höhe von 350 Mio. Euro
o Fertigstellung von sieben neuen Pflegewohnhäusern

Dank an die Wienerinnen und Wiener

Nicht umsonst wird Wien seit Jahren für seine Qualität ausgezeichnet. Nicht nur von Mercer, auch die UN-Studie "State Of The World" wählte kürzlich Wien zur erfolgreichsten und florierendsten Stadt der Welt. Ebenso wurde Wien 2012 von renommierten amerikanischen Forschern zur Nummer eins im globalen "smart city"-ranking gewählt. "Dieser Erfolg gebührt selbstverständlich allen Wienerinnen und Wienern. Denn diese haben durch ihre Arbeit Wien zu dem gemacht was es heute ist", so die Mitglieder der Stadtregierung unisono.

Die vielen Gesichter des Erfolgs

o Standort Wien: Der Wirtschaftsmotor läuft

Eine lebenswerte Stadt braucht eine florierende Wirtschaft - und die ist in Wien trotz Krise auf Rekordjagd. Wien ist einer der dynamischsten Wirtschaftsräume Europas.
Dass in Wien alle vom wirtschaftlichen Erfolg profitieren, zeigt eine weitere Top-Platzierung: Wien hat mit über 70 Prozent die höchste Frauenerwerbsquote im Bundesländervergleich. Auch geht die Einkommensschere in Wien nicht so weit auseinander wie in Restösterreich. Wienerinnen verdienen rund 20 Prozent mehr als ihre Kolleginnen in anderen Bundesländern.

o Mit aller Kraft gegen die Arbeitslosigkeit: Jugendarbeitslosigkeit sinkt

Entgegen allen Trends geht in Wien auch die Jugendarbeitslosigkeit zurück - im Mai 2013 waren 14,5 Prozent weniger junge Menschen unter 20 Jahren arbeitslos als noch vor einem Jahr. Das zeigt: Maßnahmen wie die "Wiener Ausbildungsgarantie" entfalten eindeutig ihre Wirkung.

o Wohnraum schaffen: Smarte Wohnungen

Eine dynamische, wachsende Stadt braucht leistbaren Wohnraum. Wien investiert die Wohnbaufördermittel zu Gänze in Errichtung und Sanierung. Auf geänderte Anforderungen reagiert Wien mit SMART-Wohnungen: Maßgeschneidert, kompakt und kostengünstig. So entsteht neuer Wohn- und Lebensraum. Zukünftig wird mindestens ein Drittel aller geförderten Wohnungen in Wien als SMART-Wohnungen ausgeführt. Alleine bis 2014 sind dies 2.300 SMART-Wohnungen. Sie stellen eine wichtige Ergänzung zum vielfältigen und erschwinglichen Angebot im geförderten Wohnbau dar.

Ein weiterer Schwerpunkt wird im Ausbau des sozial gestalteten Wohnungsbaus liegen, damit qualitatives Wohnen auch für sozial Schwächere leistbar bleibt. Genauso wird Europas größte Hausverwaltung einem Reformprozess unterzogen, um Serviceprozesse zu beschleunigen und noch näher an den KundInnen zu sein.

o Wiener Spitalskonzept 2030 - Beste medizinische Versorgung

Wien stellt seine Spitalslandschaft komplett neu auf. Die derzeit rund 400.000 stationären und 3,4 Millionen ambulanten PatientenInnen pro Jahr werden in Zukunft an sieben hochmodernen Standorten betreut. Das Wiener Spitalskonzept 2030 stellt die bestmögliche medizinische Versorgung unabhängig von Alter, Einkommen und Herkunft sicher. Dafür werden bis zum Jahr 2030 rund 3,5 Mrd. Euro investiert.

Flaggschiff dabei ist das neue KH Nord. Das modernste Spital Österreichs geht 2016 in Vollbetrieb. Die Rudolfstiftung wird modernisiert und erweitert. Das Kaiser-Franz-Josef-Spital erhält bis 2015 ein neues Mutter-Kind und OP-Zentrum. Das Wilhelminenspital wird bei laufendem Betrieb bis 2024 komplett neu gebaut, auch das Krankenhaus Hietzing wird erneuert. Gemeinsam mit dem Donauspital und dem AKH Wien werden auch hinkünftig alle Wienerinnen und Wiener Spitzenmedizin erhalten.

o Geriatriekonzept - Leistbare Pflege und persönliche Betreuung

Die Wienerinnen und Wiener werden erfreulicherweise immer älter. Dadurch steigen auch die Anforderungen für die Pflege. Mit der Umsetzung des Geriatriekonzeptes stellt Wien bereits seit 2007 erfolgreich die Weichen für leistbare Pflege und maßgeschneiderte Betreuung. Große und veraltete Einrichtungen werden geschlossen, bis 2015 werden elf neue Pflegewohnhäuser ein neues Zuhause in Ein- oder Zweibettzimmern und beste, wohnortnahe Betreuung bieten.

Vier neue Pflegewohnhäuser und ein neues Pensionisten-Wohnhaus mit insgesamt 1.500 Wohneinheiten sind in Leopoldstadt, Simmering, Meidling, Liesing und Döbling bereits in Betrieb. Bis 2015 kommen nochmals sieben neue Häuser für insgesamt rund 1.900 pflegebedürftige Wienerinnen und Wiener dazu. Unter anderem in Baumgarten, Innerfavoriten, Donaustadt und Rudolfsheim-Fünfhaus.

o Bildungsoffensive vorangetrieben und Kinderbetreuung ausgebaut

Wien ist innovative Bildungsstadt und setzt auf den Ausbau des Gratiskindergartens, den Neubau und die Sanierung von Schulen. Wie wichtig Bildung ist, zeigt sich an den Rekordinvestitionen. Im Jahr 2013 werden insgesamt rund 630 Mio. Euro in Kindergarten & Co. oder vorschulische Bildung investiert. Der beitragsfreie Kindergarten wurde erhalten und jährlich werden rund 1.500 neue Kindergartenplätze geschaffen.

In der ersten Hälfte von Rot-Grün sind 13 neue Ganztagsschulen entstanden. In den nächsten Jahren werden im Rahmen des "Neubauprogramm - Bildungseinrichtungen 2012 bis 2023" elf neue multifunktionale ganztägig und ganzjährig geführte Bildungseinrichtungen in Form von Campus-Modellen (Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik werden an einem Standort zusammengefasst) gebaut.

Parallel dazu wird das ambitionierte Schulsanierungspaket bis 2017 weitergetrieben, in 242 allgemein bildenden Pflichtschulen in Wien wird investiert.

o Öffentlichen Verkehr ausbauen

Die Neustrukturierung der Wiener Linien-Tarife mit dem sensationellen Angebot der Jahreskarte um 365 Euro und die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung haben hunderttausende Menschen bewegt, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Schon jetzt sind die Wienerinnen und Wiener Weltmeister bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel: 39 Prozent aller Wege werden in Wien mit den Öffis, 27 Prozent mit dem Auto zurückgelegt, sechs Prozent mit dem Fahrrad.

o Fahrradanteil auf zehn Prozent steigern

Fahrradfahren boomt auch in Wien. Ziel ist es, sowohl den Anteil der Öffis zu steigern, als auch den Fahrradanteil: zehn Prozent sollen es bis 2015 sein.

o Kulturhauptstadt Wien

Wien ist Kultur: Theater, Konzerthäuser, Museen, Kunst im öffentlichen Raum, eine lebendige, internationale Szene. Und große Festivals wie die Festwochen oder Impulstanz Wien machen unsere Stadt zu einem der großen Kulturstädte dieser Welt. Um in dieser dynamischen Landschaft vorne zu bleiben, muss man sich jedoch ständig neu erfinden. Der Ausbau der Theaterlandschaft, neue Formen der Kulturvermittlung oder die intensive Beschäftigung mit unserer Vergangenheit waren Schwerpunkte der letzten Zeit. Die Suche nach einem neuen Standort für ein "Wien Museum" sowie die Erarbeitung einer "Digital Cultural Content Initiative" für Wien sind kommende Projekte.

o Wissenschaft - Stadt des Wissens

Grundlage für wirtschaftliche Prosperität wird in Zukunft immer stärker Wissen und die Verwertung von Wissen sein. Seit Jahren arbeitet Wien daran, hier eine kritische Zahl an Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung zu erreichen. Eine dauerhafte Absicherung eines funktionierenden Wirtschaftstandortes - das heißt ausreichend Jobs - ist nur so möglich.

Die Stadt Wien bekennt sich aus ganzem Herzen zu dieser Verantwortung, zu dieser Zeitenwende im Arbeitsmarkt. Wissenschaft und Entwicklung, die Vernetzung von universitärer und privater Forschung, die zielgenaue Förderung kreativer Projekte und innovativer Strategien - diese Punkte werden es sein, die Wien als einen Arbeitsplatz mit Zukunft auszeichnen und die internationale Größen, sowohl Menschen als auch Firmen, anziehen.

o Höchste Sicherheit - Wiener Charta bringt die Menschen ins Gespräch

Wien ist eine der sichersten Millionenstädte der Welt - dafür sorgt nicht nur die Wiener Polizei Tag für Tag durch ihren unermüdlichen Einsatz - es ist auch das Ergebnis einer positiven Grundstimmung in der Stadt, die vom respektvollen Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner Wiens zeugt. Beigetragen dazu hat auch der von der Stadtregierung angestoßene Charta-Prozess, der einen intensiven Dialog aller Menschen in dieser Stadt ermöglichte.

Wien wächst - Die Lebensqualität bleibt in der Smart City Vienna Bis 2030 werden innerhalb der Stadtgrenzen zwei Millionen Menschen leben - in der gesamten Stadtregion werden es über drei Millionen sein. Diese Entwicklung geht mit neuen Herausforderungen für alle Bereiche einher. Die Nachfrage nach Arbeitsplätzen, nach Wohnraum, sozialen Infrastrukturen wie Schulen aber auch kulturellen Angeboten steigt. Dies alles soll smart geschehen. Wien arbeitet an einer Smart City-Offensive, die vernetzt, klug und mit modernsten Methoden die Stadt der Zukunft gestalten.
Stadtentwicklungsplan und "Wien 2025 - meine Zukunft"

Mit "Wien 2025 - meine Zukunft" startet die Stadt Wien einen breiten Diskussions-, Informations- und Beteiligungsprozess zu aktuellen Fragen der Stadtentwicklung. Ziel von Wien 2025 ist es, in zahlreichen Formaten eine breite öffentliche Diskussion über die künftige Entwicklung Wiens zu führen. Leitlinie für alle zukünftigen Maßnahmen, die von der Stadt umgesetzt werden, ist der Stadtentwicklungsplan "STEP 2025".

o Millionenstadt in intakter Umwelt

Wien hat als einzige Millionenstadt der Welt auf seinem Stadtgebiet einen Nationalpark. Die Qualität des Trinkwassers als auch der Luft sprechen für sich und sind für Besucherinnen und Besucher sowie Bewohnerinnen und Bewohner von höchstem Wert. Die Stadt arbeitet jedoch ständig an Verbesserungen. So wie mit dem international vielbeachteten Projekt EOS mit dem die Entsorgungsbetriebe EBS-Wien, die rund ein Prozent des in Wien verbrauchten Stroms benötigen, ab 2020 energieautark sein wird.

Fotos in Kürze unter www.wien.at/pressebilder.

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