Berlakovich und Schmied verleihen Umweltzeichen an 26 öko-vorbildliche Schulen

Elf Schulen werden für zehn Jahre Umweltengagement geehrt

Wien (OTS) - 26 Schulen aus acht Bundesländern bekamen gestern von Umweltminister Nikolaus Berlakovich und Unterrichtsministerin Claudia Schmied das Hundertwasser-Gütesiegel für ihr Umweltbewusstsein. Diese staatliche Auszeichnung erhalten die Schulen deshalb, weil sie sich für Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und die Förderung eines sozialen Schulklimas besonders einsetzen und vorgegebene Umweltkriterien einwandfrei erfüllen.

"Die zahlreichen Projekte und Initiativen der Umweltzeichen-Schulen tragen dazu bei, bewusster zu leben und die Menschen zu einem sinnvollen Umgang mit den Ressourcen der Welt zu bewegen", hob Umweltminister Nikolaus Berlakovich bei der Verleihung hervor.

"Schule wird durch das Engagement der Umweltzeichen-Schulen zu einem Lern- und Lebensort aller Beteiligten. Damit leisten diese Schulen einen nachweislichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Gesundheitsförderung und zur KonsumentenInnenbildung", betonte Unterrichtsministerin Claudia Schmied.

Das Österreichische Umweltzeichen wurde im Jahr 1990 von Friedensreich Hundertwasser kreiert. Seit 2002 gibt es dieses auch für Schulen und Bildungseinrichtungen und wird jeweils für vier Jahre von Umweltministerium und Unterrichtsministerium gemeinsam vergeben. Der-zeit tragen 98 Schulen mit mehr als 30.500 Schülerinnen und Schülern das Öko-Label.

Damit eine Schule dieses Umweltgütesiegel bekommt, muss sie vorgegebene Anforderungen erfüllen, die von unabhängigen PrüferInnen kontrolliert werden. Kriterien sind der Umgang mit Energie und Wasser, die Qualität der Ernährung, die Ausstattung, die Abfallvermeidung und -trennung, die Beschaffung und Reinigung sowie Umweltbildung und -pädagogik.

Die Umsetzung der Kriterien des Umweltzeichens steigert das Verantwortungsbewusstsein gegenüber unserer Umwelt und unseren Mitmenschen bei allen Beteiligten, also bei den Kindern, PädagogInnen und MitarbeiterInnen sowie Eltern. Ziele werden klarer formuliert und ihre Erreichung konsequent angestrebt. Die Notwendigkeit der Evaluation bringt eine ständige Auseinandersetzung mit der Qualität der Unterrichts- und Erziehungsarbeit mit sich.
Die Vernetzung mit anderen Schulen und Organisationen sowie der Gemeinde und Region bringt immer wieder neue Aspekte für den Schulalltag mit sich.

Im Jahr 2003 wurden die ersten 15 Schulen mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. 11 Schulen führen nach wie vor die Auszeichnung. In diesen Schulen wird das Österreichische Umweltzeichen intensiv gelebt.

Weitere Informationen unter www.umweltzeichen.at

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