Silvia Grünberger wechselt in die Privatwirtschaft

31-jährige Kultursprecherin freut sich auf neue Herausforderung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Abg. Mag. Silvia Grünberger (vormals Fuhrmann) wechselt nach der Nationalratswahl im Herbst in die Privatwirtschaft. "Nach elf Jahren im Hohen Haus und verschiedenen politischen Funktionen freue ich mich auf eine neue berufliche Herausforderung", so die ÖVP-Kultursprecherin.

Silvia Grünberger zog 2002 als erste Bundesobfrau der Jungen ÖVP und jüngste Abgeordnete in der Geschichte der Zweiten Republik in den Nationalrat ein. In ihrer Zeit als Bundesobfrau der Jungen ÖVP und Jugendsprecherin der ÖVP waren die nachhaltige Absicherung des Pensionssystems, die Senkung des aktiven Wahlalters auf 16 und des passiven Wahlrechts auf 18 Jahre sowie die Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate bzw. des Zivildienstes auf neun Monate wesentliche Erfolge. Zahlreiche Verbesserungen im Bereich der jugendlichen Mitbestimmung wie zum Beispiel die Verankerung der Mitbestimmung für FH-Studierende konnten durch ihr konsequentes Eintreten für die Interessen Jugendlicher erzielt werden. In der aktuellen Legislaturperiode hat Silvia Grünberger als ÖVP-Kultursprecherin bei zahlreichen kulturpolitischen Maßnahmen wie zum Beispiel dem Evaluierungsprozess der Bundestheater, der Einführung des Filmfonds FISA und der Novelle des Künstlersozialversicherungsfonds mitgewirkt. "Die größte Herausforderung im Kultur- und Medienbereich ist zweifelsohne die Reform des Urheberrechts, denn die Digitalisierung und der technologische Wandel stellen Künstler und Kreative, aber auch Produzenten und Verwerter vor nahezu existenzielle Fragen", so Grünberger weiter.

Silvia Grünberger absolvierte das Studium der Psychologie und Publizistik und schließt derzeit ihr postgraduales betriebswirtschaftliches Studium (MBA) ab. Ab Herbst wechselt sie in die Geschäftsführung des renommierten Wiener Beratungsunternehmens Rosam Change Communications. "Ich kann auf elf spannende Jahre in der Spitzenpolitik zurückblicken. Politik ist ein unheimlich interessantes Berufsfeld, das hohen Einsatz und auch professionelles Engagement erfordert. Trotz der Belastung, der man ausgesetzt ist, kann ich nur jeden jungen Menschen ermuntern, sich politisch zu engagieren. Es ist eine fantastische Lebensschule und Veränderung und Gestaltung sind möglich", so Silvia Grünberger. "Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf das letzte Jahrzehnt zurück. Ich danke Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, der mir die Möglichkeit eröffnet hat, den Vizekanzlern Michael Spindelegger, Josef Pröll und Wilhelm Molterer, die meinen Initiativen immer wohlwollend gegenüber standen, und ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, der mir ein freundschaftlicher Berater war. Dem Koalitionspartner, namentlich Bundesministerin Claudia Schmied, möchte ich ebenso danken, denn politisches Gestalten ist nur im Konsens möglich", so Grünberger abschließend. (Schluss)

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