• 17.06.2013, 11:25:03
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Mikl-Leitner/Leitl: Mehr Netto vom Brutto durch Senkung der Lohnnebenkosten

Leistbares Leben: ÖAAB und WB für Entlastungen von Arbeitnehmern UND Arbeitgebern – Mikl-Leitner: Mehr in Gesundheitsprävention investieren - Leitl: Lohnnebenkosten-Senkung wichtiges Signal für Standort

Utl.: Leistbares Leben: ÖAAB und WB für Entlastungen von
Arbeitnehmern UND Arbeitgebern – Mikl-Leitner: Mehr in
Gesundheitsprävention investieren - Leitl:
Lohnnebenkosten-Senkung
wichtiges Signal für Standort =

Wien, 17. Juni 2013 (ÖVP-PD) Im Rahmen des ÖVP-
Entlastungsprogramms für "Leistbares Leben", legen ÖAAB-
Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftsbund-Präsident
Christoph Leitl in einer gemeinsamen Pressekonferenz spürbare
Entlastungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor. "Mehr Netto vom
Brutto durch die Senkung der Lohnnebenkosten", lautet das Motto.
"Immer mehr Menschen haben immer weniger Auskommen mit ihrem
Einkommen. Ein Grund dafür sind unter anderem die hohen
Lohnnebenkosten von über 49 Prozent in Österreich. Lediglich 50,77
Prozent dessen, was die Arbeit in Österreich kostet, kommt bei den
Arbeitnehmern im Börsel an – das wollen wir ändern", betont Mikl-
Leitner. "Wir können sofort die Lohnnebenkosten senken, OHNE dabei
die Leistungen zu verringern. Dadurch profitieren sowohl
Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber. Wir erreichen also eine Win-
Win-Situation für alle", verstärkt Leitl, der in der Reduktion der
Lohnnebnkosten auch ein wichtiges Signal für den
Wirtschaftsstandort sieht. "Wir wollen uns gegenseitig stärken
statt schwächen, während die SPÖ die Wirtschaft als Feind
skizziert, gehen wir den partnerschaftlichen Weg", verdeutlichen
die Chefs von ÖAAB und Wirtschaftsbund. ****

ÖAAB-Mikl-Leitner: 80 Euro mehr im Börsel der Menschen

"Wir brauchen ein klares Signal in Richtung mehr
Gesundheitsprävention. Früh investieren statt später reparieren
lautet dabei das Gebot der Stunde", so Mikl-Leitner, die das
Vorsorgeprogramm der SVA - "Selbständig gesund" – als
Vorzeigebeispiel bezeichnet. "Wer bei der SVA auf
Eigenverantwortung setzt, muss nur die Hälfte der Selbstbehalte
bezahlen. Das ist der richtige Weg. Es muss sich lohnen, auf seine
Gesundheit zu achten. Dafür müssen wir die richtigen Anreize
schaffen. Zum Beispiel durch die Reduktion der Rezeptgebühr oder
durch die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge", erläutert
Mikl-Leitner zwei Senkungs-Optionen, und rechnet vor, dass so rund
80 Euro mehr im Börsel der Menschen bleiben (bei einem Bruttogehalt
von 2.000 Euro). "Niemand soll mehr zahlen müssen. Wir wollen
keinen bestrafen, sondern ein Modell, das motiviert, OHNE dabei
Leistungen zu kürzen – und das ist möglich", verdeutlicht die ÖAAB-
Bundesobfrau.

Wirtschaftsbund-Leitl: Lohnnebenkosten-Senkung wichtig und
sofort machbar

"Ich bin für Verteilungsgerechtigkeit. Doch derzeit ist der
Staat der Räuber der Kaufkraft: Wenn sich die
Kollektivvertragspartner auf 4 Prozent einigen, kostet es die
Unternehmer in Wirklichkeit 6 Prozent, den Arbeitnehmern werden 2
Prozent an Sozialversicherungsbeiträgen abgezogen. Durch
überproportionale Gebühren und Abgaben wird von den 2 Prozent noch
einmal die Hälfte weggefressen. Von den 6 Prozent Kostensteigerung
der Arbeitgeber bleibt also nur 1 Prozent in den Taschen der
Arbeitnehmer – das ist Verteilungsungerechtigkeit", betont Leitl,
der eine mittelfristige Senkung der Lohnnebenkosten von 1,5 Prozent
als "wichtig, realistisch und machbar" bezeichnet. Potenzielle
Spielräume sieht der Wirtschaftsbund-Präsident zum Beispiel bei der
Senkung des Beitrags zum Insolvenzentgeltfonds: "Eine Reduktion von
0,1 Prozent könnten wir schon morgen machen. Aber auch eine
Beitragssenkung bei der Unfallversicherung AUVA um lediglich 0,4
Prozent wäre sofort umsetzbar und würde zu einer spürbaren
Entlastung der Unternehmer führen." Neben dem Umstand, dass eine
Senkung der Lohnnebenkosten das Leben von Arbeitnehmern und
Arbeitgebern in Österreich ein Stück leistbarer machen würde,
bezeichnet Leitl diese Maßnahme als "wichtiges Signal für die
Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes, das international
registriert werden würde".

ÖAAB und Wirtschaftsbund: Freiwillige Mitarbeiterbeteiligung
forcieren

Einmal mehr sprechen sich ÖAAB und Wirtschaftsbund für das
erfolgreiche Modell der freiwilligen Mitarbeiterbeteiligung aus.
"Im Gegensatz zu SPÖ, ÖGB und Co. wollen wir Leistung nicht
bestrafen, sondern belohnen. Es ist erwiesen, dass die
Erfolgsbeteiligung motiviert, den Kontakt der Arbeitnehmer mit der
Unternehmensführung verstärkt, die Produktivität steigert und zu
mehr Geld im Börsel der Menschen führt", betont Mikl-Leitner, für
die es unverständlich ist, warum gewisse politische Mitbewerber
dieses Programm blockieren. Auch Wirtschaftsbund-Präsident Leitl
entkräftet die inhaltsleeren Argumente der Blockierer: "Die
Beteiligung am Unternehmensgewinn kann die
Kollektivvertragsabschlüsse nicht ersetzen, sondern soll diese
ergänzen. Und zwar auf freiwilliger Basis, gestützt auf
Vereinbarungen mit dem Betriebsrat und mit finanziellen Anreizen
versehen." Abschließend betonen ÖAAB und Wirtschaftsbund die starke
Partnerschaft zwischen Mitarbeitern und Unternehmern: "'Anreize und
Motivation statt Zwang und Bestrafung', lautet das Gebot der
Stunde. Die ÖVP legt kluge Maßnahmen auf den Tisch, die das Leben
der Österreicher leistbarer machen, ohne das Budget zu belasten.
Wir werden diesen Weg weiter konsequent im Sinne der Arbeitnehmer
und Arbeitgeber gehen", so Mikl-Leitner und Leitl.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at,
www.facebook.com/volkspartei, https://twitter.com/oevppk

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