• 16.06.2013, 10:00:36
  • /
  • OTS0006 OTW0006

Bures: Neuer Airbus setzt auf Technik "Made in Austria"

Heimisches Know-how hilft, Fluglärm und Umweltbelastung zu verringern

Utl.: Heimisches Know-how hilft, Fluglärm und Umweltbelastung zu
verringern =

Wien (OTS/BMVIT) - Sommerzeit ist Reisezeit. Mit dem A350 schickte
der europäische Flugzeughersteller Airbus am Freitag, 14. Juni ein
neues Flugzeug speziell für Fernreisen auf seinen Jungfernflug. Beim
seinen Flügen zum Traumziel kommt auch Technik aus Österreich zum
Einsatz, so sind unter anderem die Firmen FACC, Böhler
Schmiedetechnik und TTTech mit an Bord. "Unsere heimischen
Zulieferbetriebe sind hochspezialisierte, international äußerst
gefragte Partner der Luftfahrtindustrie", so Innovations- und
Verkehrsministerin Doris Bures. "Wir fördern österreichische
Innovationen und tragen dazu bei, die Luftfahrt sicherer, bequemer
und sparsamer und Flugzeuge insgesamt leichter, leiser und sauberer
zu machen". Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und
Technologie stellt allein in diesem Jahr für innovative Forschungs-
und Entwicklungsprojekte in der Luftfahrt vier Millionen Euro im
Förderprogramm TAKE OFF zur Verfügung.

Leichter, leiser, sauberer

"Es ist nicht nur die Kostenreduktion als Vorteil zu nennen, vielmehr
trägt der neue Airbus A350 dazu bei, Fluglärm und CO2-Emmissionen zu
reduzieren. Und das ist insbesondere für Menschen, die in der Nähe
von Flughäfen leben besonders wichtig", so Bures. Der A350 ist
hauptsächlich aus Kohlefaser verstärktem Kunststoff gefertigt, der
leichter ist als Metall. Mit einem Anteil von 53 Prozent besteht er
sogar zu einem noch größeren Teil aus Verbundwerkstoffen als andere
moderne Flugzeuge. Dank dieser leichten Bauweise lässt sich Gewicht
sparen, womit wiederum ein geringerer Treibstoffverbrauch verbunden
ist. Neu entwickelte Triebwerke reduzieren den Fluglärm und deren
effizientere Verbrennung des Treibstoffes verringert den Ausstoß von
Stickoxiden (NOX). Auch hierfür hat sich die Europäische Kommission
ambitionierte Ziele bis 2050 gesteckt.
Mit dem A350 begründet Airbus eine neue Familie von
Großraumlangstreckenflugzeugen mit einer mittleren Kapazität von 270
bis 350 Passagieren. Der oberösterreichische Luftfahrzulieferer FACC
liefert für den A350 Flügelspitzen, Triebwerkskomponenten,
Störklappen, Schubumkehrgehäuse und -klappen, Gepäckablagen und
Türverkleidungen, von Böhler Schmiedetechnik stammen verschiedene
Titan-Bauteile. Zudem wurden von verschiedenen Unternehmen und
Instituten gemeinsam mit dem Airbus-Hersteller EADS innovative
Fertigungsverfahren entwickelt.

Forschung wirkt

Aktuell sind mehr als 240 Unternehmen im Bereich Luftfahrt in
Österreich aktiv. Bereits 2002 wurde das Forschungs- und
Technologieprogramm TAKE OFF vom Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie ins Leben gerufen. "Seit Beginn des
Programms TAKE OFF haben wir 122 Projekte mit Gesamtkosten in Höhe
von 112,3 Mio. Euro und einem Gesamtförderbudget von knapp 51 Mio.
Euro gefördert", so Bundesministerin Doris Bures. "Damit konnten wir
den Sektor der Luftfahrtindustrie in Österreich in den letzten Jahren
einen kräftigen Schub geben: Vom Jahr 2000 bis 2011 haben wir den
Beschäftigtenstand in diesem Sektor auf rund 4.500 verdoppelt, der
Umsatz der Unternehmen hat sich in diesem Zeitraum auf 920 Millionen
Euro nahezu verdreifacht."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel