- 15.06.2013, 10:53:12
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LR Schwarz beim Europa-Forum Wachau 2012: Subsidiarität ist unerlässlich für solidarische Gemeinschaft
18. Europa-Forum Wachau beleuchtet die Umrisse eines neuen Europas jenseits der Krise
Utl.: 18. Europa-Forum Wachau beleuchtet die Umrisse eines neuen
Europas jenseits der Krise =
St. Pölten (OTS/NÖI) - International anerkannte Europa-Experten und
Politiker diskutieren an diesem Wochenende im Rahmen des Europa-Forum
Wachau auf Stift Göttweig über die Umrisse eines neuen Europa
jenseits der Krise. Niederösterreich rückt damit zwei Tage lang ins
internationale Rampenlicht.
Die Präsidentin des Europa-Forum Wachau, Landesrätin Mag. Barbara
Schwarz, ging in ihrer Begrüßungsrede auf die Wechselwirkung von
Solidarität und Subsidiarität ein: "Europa wird sich im Großen neue
gemeinschaftliche Regeln überlegen müssen - beispielsweise in der
Finanzpolitik oder in der gemeinsamen Sicherheitspolitik. Wir müssen
aber darauf achten, dass wir im Kleinen das Prinzip der Subsidiarität
aufrechterhalten und mit Leben erfüllen. Denn regionale Strukturen
bedeuten für den Bürger bessere Mitsprache und
Mitentscheidungsmöglichkeit und für den Politiker bessere
Erklärungsmöglichkeit."
Europa werde bei der Überwindung der derzeitigen Herausforderungen
die Unterstützung der Bürger und vor allem der Jugendlichen brauchen,
meinte Schwarz weiter, "denn sie müssen die notwendigen Schritte -
die auch Verzichte für sie persönlich bedeuten - mittragen. Daher
brauchen wir dringend eine Stärkung der solidarischen Gemeinschaft in
Europa. Das kann wiederum nur im direkten Umfeld in den Vereinen, in
den Gemeinden, in den Regionen beginnen. Denn nur wer Solidarität im
Kleinen gelebt und erlernt hat, begreift auch, warum Europa
solidarisch handeln muss", so Schwarz, die als Beispiel das
Hochwasser der letzten Tage und Wochen anführte.
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