LR Schwarz beim Europa-Forum Wachau 2012: Subsidiarität ist unerlässlich für solidarische Gemeinschaft

18. Europa-Forum Wachau beleuchtet die Umrisse eines neuen Europas jenseits der Krise

St. Pölten (OTS/NÖI) - International anerkannte Europa-Experten und Politiker diskutieren an diesem Wochenende im Rahmen des Europa-Forum Wachau auf Stift Göttweig über die Umrisse eines neuen Europa jenseits der Krise. Niederösterreich rückt damit zwei Tage lang ins internationale Rampenlicht.

Die Präsidentin des Europa-Forum Wachau, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, ging in ihrer Begrüßungsrede auf die Wechselwirkung von Solidarität und Subsidiarität ein: "Europa wird sich im Großen neue gemeinschaftliche Regeln überlegen müssen - beispielsweise in der Finanzpolitik oder in der gemeinsamen Sicherheitspolitik. Wir müssen aber darauf achten, dass wir im Kleinen das Prinzip der Subsidiarität aufrechterhalten und mit Leben erfüllen. Denn regionale Strukturen bedeuten für den Bürger bessere Mitsprache und Mitentscheidungsmöglichkeit und für den Politiker bessere Erklärungsmöglichkeit."

Europa werde bei der Überwindung der derzeitigen Herausforderungen die Unterstützung der Bürger und vor allem der Jugendlichen brauchen, meinte Schwarz weiter, "denn sie müssen die notwendigen Schritte -die auch Verzichte für sie persönlich bedeuten - mittragen. Daher brauchen wir dringend eine Stärkung der solidarischen Gemeinschaft in Europa. Das kann wiederum nur im direkten Umfeld in den Vereinen, in den Gemeinden, in den Regionen beginnen. Denn nur wer Solidarität im Kleinen gelebt und erlernt hat, begreift auch, warum Europa solidarisch handeln muss", so Schwarz, die als Beispiel das Hochwasser der letzten Tage und Wochen anführte.

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