Hundstorfer/Mikl-Leitner: Ungleichbehandlung bei Entgeltfortzahlung im Katastrophenfall zwischen Arbeiter und Angestellten nun beendet

Gemeinsamer Initiativantrag von SPÖ und ÖVP noch heute eingebracht

Wien (OTS/BMASK) - "Die Ungleichbehandlung von Arbeiter und Angestellten bei der Entgeltfortzahlung im Katastrophenfall kann nun beendet werden", unterstrichen Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Innenministerin, ÖAAB-Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner in einer gemeinsamen Aussendung. Arbeiter und Angestellte werden nun auch bei der Entgeltfortzahlung im Katastrophenfall gleich gestellt - sofern sie selbst betroffen sind. Darauf konnten sich heute die beiden Koalitionsparteien im Parlament einigen; es wird noch heute einen Initiativantrag eingebracht, der am 25. Juni im Sozialausschuss behandelt und im Juli beschlossen werden soll. ****

"Bei den von mir letzten Dienstag im Innenministerium einberufen Gipfel hat sich die Forderung nach einer Angleichung zwischen Arbeitern und Angestellten als zentraler Wunsch der Betroffenen herauskristallisiert und daher habe ich und mein Kollege Rudi Hundstorfer auf eine rasche Beendigung dieser Ungleichbehandlung gepocht. Umso mehr freue ich mich, dass dies so rasch im Sinne der Betroffenen des Hochwassers erreicht werden konnte", so Mikl-Leitner.

"Wir leben im 21. Jahrhundert, da hat eine Unterscheidung Arbeiter oder Angestellter bei rechtlichen Fragen eigentlich längst keinen Platz mehr. Ich bin daher froh, dass wir gemeinsam mit den Sozialpartnern diesen wichtigen Schritt setzen werden", sagte der Sozialminister. Bislang konnten sich nur Angestellte aufgrund einer eindeutigen gesetzlichen Regelung darauf verlassen, dass ihr Entgelt fortbezahlt wurde, wenn durch eine Katastrophe wie Hochwasser, Lawinen, Sturm oder Muren ihre Häuser, landwirtschaftliche Flächen o.ä. gefährdet waren. Bei Arbeiter war dies nur der Fall, wenn es auch ausdrücklich im jeweiligen Kollektivvertrag fest geschrieben war. Diese Ungleichbehandlung gehört nun der Vergangenheit an, zeigten sich Hundstorfer und Mikl-Leitner erfreut. (Schluss)

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