• 14.06.2013, 17:57:24
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Hundstorfer/Mikl-Leitner: Ungleichbehandlung bei Entgeltfortzahlung im Katastrophenfall zwischen Arbeiter und Angestellten nun beendet

Gemeinsamer Initiativantrag von SPÖ und ÖVP noch heute eingebracht

Utl.: Gemeinsamer Initiativantrag von SPÖ und ÖVP noch heute
eingebracht =

Wien (OTS/BMASK) - "Die Ungleichbehandlung von Arbeiter und
Angestellten bei der Entgeltfortzahlung im Katastrophenfall kann nun
beendet werden", unterstrichen Sozialminister Rudolf Hundstorfer und
Innenministerin, ÖAAB-Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner in einer
gemeinsamen Aussendung. Arbeiter und Angestellte werden nun auch bei
der Entgeltfortzahlung im Katastrophenfall gleich gestellt - sofern
sie selbst betroffen sind. Darauf konnten sich heute die beiden
Koalitionsparteien im Parlament einigen; es wird noch heute einen
Initiativantrag eingebracht, der am 25. Juni im Sozialausschuss
behandelt und im Juli beschlossen werden soll. ****

"Bei den von mir letzten Dienstag im Innenministerium einberufen
Gipfel hat sich die Forderung nach einer Angleichung zwischen
Arbeitern und Angestellten als zentraler Wunsch der Betroffenen
herauskristallisiert und daher habe ich und mein Kollege Rudi
Hundstorfer auf eine rasche Beendigung dieser Ungleichbehandlung
gepocht. Umso mehr freue ich mich, dass dies so rasch im Sinne der
Betroffenen des Hochwassers erreicht werden konnte", so Mikl-Leitner.

"Wir leben im 21. Jahrhundert, da hat eine Unterscheidung Arbeiter
oder Angestellter bei rechtlichen Fragen eigentlich längst keinen
Platz mehr. Ich bin daher froh, dass wir gemeinsam mit den
Sozialpartnern diesen wichtigen Schritt setzen werden", sagte der
Sozialminister. Bislang konnten sich nur Angestellte aufgrund einer
eindeutigen gesetzlichen Regelung darauf verlassen, dass ihr Entgelt
fortbezahlt wurde, wenn durch eine Katastrophe wie Hochwasser,
Lawinen, Sturm oder Muren ihre Häuser, landwirtschaftliche Flächen
o.ä. gefährdet waren. Bei Arbeiter war dies nur der Fall, wenn es
auch ausdrücklich im jeweiligen Kollektivvertrag fest geschrieben
war. Diese Ungleichbehandlung gehört nun der Vergangenheit an,
zeigten sich Hundstorfer und Mikl-Leitner erfreut. (Schluss)

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