- 14.06.2013, 16:14:42
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BZÖ-Widmann: "ORF funktioniert aus der Sicht der SPÖ perfekt"
Wien (OTS) - "SPÖ-Cap hat vollkommen Recht - der ORF funktioniert aus
der Sicht der SPÖ perfekt. Unter ORF-Generaldirektor Wrabetz ist der
ORF ein richtiger Rotfunk geworden", stellte BZÖ-Bündnissprecher Abg.
Mag. Rainer Widmann in seinem Debattenbeitrag fest. "Beim ORF können
die roten Genossen und eventuell die Grünen noch etwas werden, die
ÖVP hat da schon Schwierigkeiten - keine Chancen hat ein Oranger oder
Blauer. Und das gilt es abzustellen. Wenn Sie rot-grüne Festspiele
wollen, dann zahlen Sie diese auch selber und lassen Sie diese nicht
von den Österreichern in Form von Zwangsgebühren bezahlen", so
Widmann in Richtung SPÖ-Cap.
"Der ORF macht wohl Reformen, aber wenn man bedenkt, dass der
griechische Staatssender ERT 2500 Mitarbeiter hat und der ORF 3000 -
das sind um 500 Mitarbeiter mehr. Beim ORF gibt man daher alleine für
das Personal 400 Millionen Euro aus und für das Programm gerade mal
340 Millionen. Das ist schwach und da wird man ansetzen müssen, aber
nicht dort, wo der öffentlich-rechtliche Teil funktioniert, wie etwa
im Sportbereich, beim Radio oder bei den Landesstudios", kritisierte
Widmann und weiter: "Das kommt nicht in Frage, denn das wollen die
Menschen nicht haben".
"Dem ORF muss die Chance gegeben werden, ordentlich wirtschaften zu
können. Die SPÖ soll daher dem BZÖ-Vorschlag beitreten und eine
Teilprivatisierung durchführen. Dieser Schritt heißt aber auch, weg
mit den Zwangsgebühren, die die Österreicher berappen müssen.
Überdies wollen wir auch Transparenz bei den Gehältern in den
ORF-Führungsetagen", sagte Widmann.
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