• 14.06.2013, 15:20:18
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Stronach/ Schenk: Regierung bleibt Maßnahmen zur Gleichstellung im ländlichen Raum schuldig

Wien (OTS) - "Wozu machen wir uns eigentlich die Arbeit, wozu bringen
vier Parteien einen Entschließungsantrag zur Gleichstellung von
Frauen im ländlichen Raum ein, wenn auch zwei Jahre danach immer noch
nichts passiert ist", so Team Stronach Rechnungshof- und
Frauensprecherin Martina Schenk angesichts des ernüchternden
Rechnungshofberichts.

Die Bilanz mehrjähriger Bemühungen sei enttäuschend: "Ich war 2010
dabei, als ein 4-Parteinantrag zur Verbesserung der Gleichstellung
von Frauen im ländlichen Raum eingebracht wurde"", erklärte Schenk.
Am 20.Jänner wurde diese Entschließung im Nationalrat verabschiedet.
In einem 11-Punkte-Programm wurde Minister Berlakovich aufgefordert,
dafür zu sorgen, dass die Mittel gerechter verteilt werden und die
Frauen im ländlichen Raum bei der Verteilung dieser Mittel mehr
Berücksichtigung fänden. "Passiert ist seither rein gar nichts, was
sehr schade ist", sagte Schenk, da somit auch die Arbeit der
Parlamentarier in Frage gestellt werde. "Hier soll geschaut werden,
dass ein Budget zur Verfügung gestellt wird und im nächsten Programm
Niederschlag findet", forderte Schenk.

"Insgesamt macht dieser Bericht keinen schlanken Fuß", so Schenk.
Denn auch die "Unvereinbarkeiten bei der Auftragsvergabe durch die
AMA blieben unaufgeklärt", kritisierte die Team Stronach-Abgeordnete.

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