- 14.06.2013, 13:48:15
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Stronach/Tadler: Betroffene von Fliegerbomben bleiben im Regen stehen
Bis heute müssen privaten Grundbesitzer die Kosten der Bergung ersetzen
Utl.: Bis heute müssen privaten Grundbesitzer die Kosten der Bergung
ersetzen =
wien (OTS) - "Wir stehen vor einer chaotischen Geschichte, die seit
70 Jahren dazu führt, dass immer die kleinen Grundbesitzer, bei denen
Fliegerbomben gefunden werden, zur Kasse gebeten werden", beklagte
Team Stronach Petitionssprecher Erich Tadler die derzeitige Regelung
zur Suche, Entschärfung und Räumung von Fliegerbomben aus dem Zweiten
Weltkrieg. Demnach werden die Eigentümer jener Privatgründe, auf
denen die explosiven Relikte gefunden werden, zu Zahlung der
entstehenden Kosten herangezogen. Damit würden, so Tadler, die
kleinen Leute "im Regen stehen gelassen".
Tadler skizzierte die Dramatik der tickenden Zeitbomben, vor allem im
Gebiet der Stadt Salzburg: "Die rund 100 noch vorhandenen Blindgänger
können jederzeit hochgehen, erst im Jahr 2003 sind zwei Entschärfer
bei ihrer Arbeit ums Leben gekommen, als ein Sprengkörper
explodierte." Tadler kritisierte auch das Kompetenzchaos in der
Bundesregierung, wo die Verantwortung für die Entschärfung zwischen
Innen- und Verteidigungsministerium hin und her geschoben wird.
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