Fenninger besucht Volkshilfe Projekt für syrische Flüchtlinge im Libanon

"Wir dürfen die Menschen im Libanon nicht alleine lassen"

Wien (OTS) - Hungersnot, Angst, Erschöpfung. Der Krieg in Syrien nimmt kein Ende. Mehr als eine Million Menschen sind vor dem blutigen Bürgerkrieg auf der Flucht, täglich werden es mehr. "Auch im Libanon ist die Spannung extrem stark zu spüren. Das war auch in meinem Gespräch mit der österreichischen Botschafterin in Beirut Mag.a Ursula Fahringer ein großes Thema", berichtet der Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich Erich Fenninger aus dem Libanon. Gemeinsam mit der für die internationalen Hilfsprojekte der Volkshilfe verantwortlichen Mag.a Heide Mitsche besucht Fenninger zur Stunde das Flüchtlingsprojekt der Volkshilfe im Libanon in West Bekaa. "Der Druck auf die Nachbarländer ist enorm, wir sind gemeinsam mit solidar suisse und der norwegischen Volkshilfe schon seit dem Vorjahr an der Grenze zu Syrien aktiv und verteilen Gutscheine für Grundnahrungsmittel und dringend benötigte Hygieneartikel an die syrischen Flüchtlinge", so Fenninger. Für das Projekt wurden auch Mittel aus der ORF-Aktion "Nachbar in Not" beantragt.

Morgen werden Fenninger und Mitsche die Delegation das Shatila Camp in Beirut besuchen und Gespräche mit FlüchtlingsvertreterInnen führen. Die Situation im Camp ist durch den starken Zustrom von syrischen Flüchtlingen derzeit ganz besonders prekär.

Fenninger richtet einen Appell an die Menschen in Österreich: "Die Flüchtlinge leben unter unglaublich schwierigen Bedingungen. Auch im Libanon kann die Situation jederzeit eskalieren. Daher dürfen wir die Menschen nicht alleine lassen und müssen unsere Hilfsanstrengungen noch verstärken."

Erich Fenninger ist über die Presseabteilung der Volkshilfe Österreich erreichbar. Mehr Informationen zum Projekt:
www.volkshilfe.at/syrien

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Leiter Kommunikation Volkshilfe Österreich
Tel.: 0676 83 402 215
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