• 13.06.2013, 20:18:55
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Stronach/Schenk: Zuverdienstgrenze muss fallen

Verwaltungsdschungel für Jungfamilien lichten

Utl.: Verwaltungsdschungel für Jungfamilien lichten =

Wien (OTS) - "Im Familienbereich gibt es noch sehr viel zu tun",
stellt Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk zu den Novellen
von Kinderbetreuungsgeldgesetz sowie der Erweiterung der
Kinderbetreuungseinrichtungen, die heute im Parlament beschlossen
wurden, fest.

"Die Erhöhung der Zuverdienstgrenze, wenn auch marginal von 6100 auf
6400 Euro ist gut und zu begrüßen. Die Verbesserung und Vereinfachung
bei Streitigkeiten sowie die Option, dass man vierzehn Tage Zeit hat
in eine andere Variante wechseln, ebenfalls", lobt Martina Schenk in
ihren Redebeiträgen die positiven Aspekte der Gesetzesnovellen.

Denn die Sinnhaftigkeit von fünf Modellen fürs Kindebetreuungsgeld
stellt die Team Stronach Abgeordnete in Frage: "Das führt zu
Problemen und die Notwendigkeit der aktuellen Novelle zeigt ja, dass
Probleme vorhanden sind. In Zukunft sollte man deshalb darüber
nachdenken, ob nicht zwei oder drei Modelle ausreichen", sagt Schenk.

Außerdem sei es wichtig, dass den Familien die Rahmenbedingungen
gegeben werden, die sie brauchen. Denn laut Umfrage des
Familienministers wünschen sich 80 Prozent der Jugendlichen, eine
Familie zu gründen. "Die Realität schaut dann leider anders aus. Wir
brauchen ausreichend Kinderbetreuungsangebote und endlich einfachere
Modelle beim Kindergeld, sodass man keine Steuerberater braucht um
sich auszukennen", macht Schenk aufmerksam.

Mehr Kinderbetreuungseinrichtungen als Starthilfe für Migrantenkinder

Ebenfalls begrüßt sie die Einführung der halbtägigen kostenlosen und
verpflichtenden frühen Förderung in institutionellen
Kinderbetreuungseinrichtungen. Das kommt vor allem auch
Migrantenkindern beim Schuleintritt zugute, die dann mit besseren
Deutschkenntnissen ihre Schullaufbahn starten. "Die Kosten von
jährlich 70 Millionen Euro für diese auf zwei Jahre ausgelegte
Projekt sind eine gute Investition", sagt Schenk und fügt hinzu:" In
diesem Zusammenhang macht es auch Sinn über ein zweites
Kindergartenjahr zu diskutieren", so Schenk.

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