VSStÖ & IKS zur neuen ÖH-Koalition: Peinlich, peinlicher AG-No`Maam

Linz (OTS) - Anlässlich der angekündigten Koalition zwischen der ÖVP-Aktionsgemeinschaft (ÖVP-AG Linz) und des Biervereins NoMa am, welche die kommende ÖH-Exekutive stellen sollen, zeigt sich der Verband Sozialistischer Student_innen Linz (VSStÖ), sowie die Initiative kritischer Studierender (IKS) enttäuscht.

"Dass der ÖVP-AG jedes Mittel Recht ist um die Macht in der ÖH zu übernehmen, war uns klar. Dass sich die ÖVP-AG jedoch einen Bierverein wie die No`Maam als Steigbügelhalter nimmt, lässt nichts Gutes für die Studierenden an der Johannes Kepler Universität Linz erwarten" so Donjeta Krasniqi, designierte Vorsitzende des VSStÖ Linz. Die Liste No Ma am ist mit der Forderung nach dreilagigem Klopapier und Freibier angetreten - und das obwohl die soziale Lage der Studierenden, sowie die Studiensituation an der JKU immer angespannter wird.

Die ÖVP Oberösterreich hält sich mit AG und No Ma am dann zwei wahlwerbende Gruppen an der Linzer Uni: Laut hochrangigen ÖVP-AG Funktionären hat die ÖVP-AG einen nicht unerheblichen Teil der No Ma am Wahlkampfkosten übernommen".

Die kommende Exekutive besteht damit überwiegend aus einer post-pubertären Buberlpartie (Frauen können in der NoMa`am nicht mitarbeiten - das Mittelalter lässt Grüßen), sowie aus ÖVP-FunktionärInnen. "Es stellt sich die Frage, was Doris Hummer, ihres zeichens ÖVP Frauen- und Bildungslandesrätin davon hält, wenn ihre AG mit einer solch sexistischen Bande koaliert, die sich nicht davor scheut tschechische Hostessen im Wahlkampf an die JKU zu bringen", so der VSStÖ weiter.

Dass die Studierenden dabei zu kurz kommen werden, ist klar. Der VSStÖ Linz, sowie die IKS kündigen eine scharfe Oppositionsarbeit an der JKU an. Die geplanten Projekte von VSStÖ und IKS, die eine echte soziale Absicherung der Studierenden, einen Ausbau der Campus-Infrastruktur, sowie eine gerechtere Leistungsbeurteilung beinhalten, werden von uns umgesetzt werden.

"Auch in der Opposition werden wir sicherstellen, dass die ernsthaften Anliegen der Studierenden gewahrt bleiben und weiterhin eine echte Interessensvertretung an der JKU bieten . Wir werden auch sexistischen Männerbündeleien die Stirn bieten und uns tagtäglich für eine gleichberechtigte Universität einsetzen!," so Donjeta Krasniqi abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Donjeta Krasniqi, 0664/3066767

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