Ikrath: Höhere Strafdrohung im Sexualstrafrecht entspricht gesellschaftlichem Unwert

Österreich übertrifft damit internationale Vorgaben!

Wien, 12. Juni 2013 (OTS/ÖVP-PK) - "Mit der heute beschlossenen Strafrechtsnovelle wurden die Straftatbestände erweitert und die Strafrahmen für Sexualdelikte erhöht", sagte ÖVP-Justizsprecher Michael Ikrath heute, Mittwoch, im Rahmen der entsprechenden Debatte im Nationalrat. Damit übertreffe Österreich die internationalen Vorgaben im Bereich Menschenhandel und hinsichtlich der sexuellen Ausbeutung von Unmündigen. "Mit diesem wichtigen Schritt entsprechen Tatbestände und Strafdrohung im Sexualstrafrecht auch wieder dem gesellschaftlichen Unwert", so Ikrath weiter.

Insbesondere seien die psychischen Konsequenzen bei Verletzungen der sexuellen Integrität langwierig und oftmals nicht völlig ausheilbar. In diesem Zusammenhang wies Ikrath auf die Ausweitung der psychologischen Prozessbegleitung insbesondere von unmündigen Opfern von Sexualdelikten hin. "Wir haben mit dieser Neuordnung auch einen Beitrag zur Wiederherstellung der Angemessenheit der Strafdrohungen bei gewaltbestimmten Sexualdelikten geleistet. Durch punktuelle Änderungen des Sexualstrafrechts in den letzten Jahren sind eine Reihe von Systemwidrigkeiten entstanden", so Ikrath, der ÖVP-Justizministerin Beatrix Karl zur Einsetzung einer mit hochkarätigen Experten besetzten Kommission zur Erarbeitung eines gänzlich neuen Strafgesetzbuchs bis 2015 gratulierte. (Schluss)

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