Neue PädagogInnenbildung: RÖPH garantiert Verantwortungsübernahme und strebt Konsens an

Wien (OTS) - In der heute vom Parlament beschlossenen neuen PädagogInnenbildung sieht die Rektorenkonferenz der österreichischen Pädagogischen Hochschulen (RÖPH) vor allem den Auftrag, in Lehre und Forschung höchstmögliche und breit gefächerte Qualität anzubieten. Junge Menschen gilt es an den Lehrberuf so heranzuführen, dass sie den Herausforderungen unserer Gesellschaft gewachsen sind und fachlichen Unterricht selbstverantwortlich gestalten können.

Ein maßgebliches Ziel wird sein, die neu zu konzipierenden Studien vorrangig an jene gesellschaftlichen Herausforderungen anzupassen, die Kinder und Jugendlichen erwarten, welche im 21. Jahrhundert geboren sind und das 22. noch erleben werden. Die Wirksamkeit der Novellen wird auch deshalb maßgeblich von den curricularen Entwicklungen und deren standortbezogener Umsetzung abhängig sein.

Für diese sollen Fächerwissen und Kompetenzorientierung als einander ergänzend, nicht als einander widersprechend angesehen werden. "Wir werden uns besonders bemühen, eine Studienarchitektur mit Bachelor- und Masterabschluss anzubieten," meint der RÖPH-Vorsitzende Ivo Brunner (PH Vorarlberg), welche eine optimale Kooperation von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und regionalem Bildungsmanagement erleichtert."

Dafür werden Aufnahmeverfahren für alle Studienanfänger nach einheitlichen Qualitätsstandards gestaltet sowie intelligente Optionen für Durchlässigkeit und Quereinstiege in Aussicht zu stellen sein. Gleichzeitig gelte es, so ergänzt Brunner, "akademische Bildung in Verbindung mit vielfältigen Lernorten der Berufsrealität zu garantieren". Die RÖPH wird das Ihrige dazu beitragen, wissenschaftlich fundierte und forschungsgeleitete Konzepte zu entwickeln. Ein Ziel müsse es auch sein, pädagogische Berufe als eigenständige Profession darzustellen und damit die Bildung als primären Wert für die Gesellschaft zu verankern.

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