• 12.06.2013, 10:30:31
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Protest gegen iranische Wahlfarce

STOP THE BOMB demonstriert in Wien für Unterstützung der Opposition

Utl.: STOP THE BOMB demonstriert in Wien für Unterstützung der
Opposition =

Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB wird am Freitag, dem 14. Juni
gemeinsam mit dem Iranischen Frauennetzwerk anlässlich der
Präsidentschaftswahlen im Iran vor der Botschaft des iranischen
Regimes in der Jauresgasse in 1030 Wien um 16:00 eine Kundgebung
abhalten. Die iranische Botschaft, die in der Vergangenheit immer
wieder als Außenstelle des iranischen Staatsterrorismus fungiert hat,
bietet in Wien lebenden Iranern die Möglichkeit, sich an der Farce
der Präsidentschaftswahl zu beteiligen. STOP THE BOMB und das
Iranische Frauennetzwerk rufen alle in Wien lebenden Iraner auf, sich
nicht an diesen Pseudowahlen zu beteiligen.

Der Politikwissenschaftler und Mitbegründer von STOP THE BOMB,
Stephan Grigat, erläutert: "Seit über 30 Jahren versucht sich das
iranische Regime durch Pseudowahlen das Mäntelchen des Pluralismus
umzuhängen. Alle Kandidaten, die zu solchen Wahlen antreten, müssen
vom Wächterrat abgesegnet werden. Sie alle vertreten die Ideologie
der 'Islamischen Republik', die Tausende Oppositionelle ermordet und
Millionen ins Exil getrieben hat, Frauen systematisch diskriminiert,
Homosexuelle öffentlich hängt, Minderheiten verfolgt, weltweit
Terroranschläge begeht, Konferenzen zur Leugnung des Holocaust
veranstaltet, Israel mit der Vernichtung droht und unbeirrt weiter an
seinem Atomwaffenprogramm arbeitet."

Sogol Ayrom vom Iranischen Frauennetzwerk verweist darauf, dass
diese Pseudowahlen lediglich den Ajatollahs jene Legitimation
zurückgeben sollen, die sie durch die Massenproteste der iranischen
Freiheitsbewegung schon längst verloren haben: "Letztlich werden alle
Gefahren, die von diesem Regime ausgehen, nur beseitigt werden, wenn
dieses Regime gestürzt wird." Simone Dinah Hartmann, die Sprecherin
von STOP THE BOMB, fordert, dem Regime durch scharfe ökonomische
Sanktionen die Grundlage für seine mörderische Politik zu entziehen
und die Opposition im Iran und im Exil zu unterstützen: "Wir fordern
die Staaten der EU auf, dem Beispiel Kanadas zu folgen und endlich
die diplomatischen und ökonomischen Beziehungen mit dem
antisemitischen iranischen Terrorregime abzubrechen. Und wir fordern,
endlich die Hisbollah in Europa zu verbieten, die ansonsten auch in
diesem Jahr in Wien wieder zum Al Quds-Tag Anfang August
aufmarschieren wird."

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