21 AkademikerInnen mit dem Nationalparks Austria Wissenschaftspreis 2013 ausgezeichnet

Dialog zwischen Universitäten und Nationalparkverwaltungen stärken

Mittersill (OTS) - "Forschung gehört zu den wesentlichen Schwerpunkten der sechs österreichischen Nationalparks. Die preisgekrönten AkademikerInnen haben mit ihrem Engagement und Fachwissen wichtige Impulse in puncto Wissenschaft und Entwicklung der Nationalparks gesetzt. Mit dem Nationalparks Austria Wissenschaftspreis möchten wir den Dialog zwischen Universitäten und Nationalparkverwaltungen stärken und junge WissenschaftlerInnen auch in Zukunft ermutigen, die Nationalparks als Nährböden für ihre Forschung zu nutzen", erklärt Generalsekretär Reinhard Mang anlässlich der Preisverleihung am 11. Juni, die im Rahmen des "5. Internationalen Forschungssymposiums in Schutzgebieten" im Nationalpark Hohe Tauern in Mittersill stattfand. Das Motto der österreich- und alpenweit größten Forschungs- und Schutzgebietskonferenz lautete "Dynamik und Naturschutz in Schutzgebieten - Herausforderungen für Wissenschaft und Management".

Facharbeiten aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales

Großen Herausforderungen stellten sich auch die jungen ForscherInnen. Knapp 50 Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales sind eingereicht und anschließend von den Forschungsabteilungen der Nationalparks sowie einer hochkarätigen ExpertInnenjury beurteilt worden. Insgesamt wurden 21 PreisträgerInnen ermittelt, die ein Preisgeld von je 500 Euro erhielten. Bei der festlichen Abendgala verlieh Generalsekretär Mang gemeinsam mit den Nationalpark-Direktoren je drei Wissenschaftspreise für jeden der sechs Nationalparks sowie drei Bundeswissenschaftspreise für nationalparkübergreifende Arbeiten.

Fokus auf Interdisziplinarität in der Vermittlung

Die Themen der Diplom- und Masterarbeiten sind so vielfältig wie die österreichischen Nationalparks selbst. Sie reichen von der Erforschung der Tier- und Pflanzenwelt über das Besuchermanagement bis zu sozio-ökonomischen Fragestellungen. So wurden u.a. wissenschaftliche Abschlussarbeiten zur Untersuchung der Populationen des Schlagwirls im Nationalpark Donau-Auen, zu Herausforderungen im alpinen Wegenetz durch den Klimawandel im Nationalpark Hohe Tauern, zu Strategien der Feuchtgebietsrestauration im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel sowie zu Lernangeboten österreichischer Nationalparks als nachhaltigkeitsorientierte Erwachsenenbildung gekürt. "Besonders die Themenfelder Ökonomie und Soziales sollen künftig stärker forciert werden. Wir setzen uns bewusst für mehr Interdisziplinarität in der Vermittlung von nationalparkrelevanten Themen und den Interessen der breiten Öffentlichkeit ein", so Diana Gregor, "Projektleiterin Nationalparks Austria Öffentlichkeitsarbeit 2012 - 2014".

Über Nationalparks Austria

Unter der Dachmarke Nationalparks Austria ziehen erstmals alle sechs österreichischen
Schutzgebiete an einem Strang und werden - trotz ihrer Unterschiede -zu einer starken Einheit.
Zur Stärkung der Dachmarke wurde im Vorjahr, auf Impuls des Lebensministeriums, das Projekt Nationalparks Austria Öffentlichkeitsarbeit 2012-2014 ins Leben gerufen. Dieses wird vom Umweltdachverband umgesetzt. Die Informationsoffensive soll bei den ÖsterreicherInnen den Bekanntheitsgrad dieser Schutzgebiete nachhaltig steigern sowie Bewusstsein und Wertschätzung schaffen. Der Wissenschaftspreis ist Teil der Initiative.

PreisträgerInnen des Nationalparks Austria Wissenschaftspreises 2013

Nationalpark Donau-Auen:
Mag. Franz Hölzl, Henriette Krebs, MSc., Mag. Matthias Schmidt

Nationalpark Gesäuse:
DI Jürgen Hengsberger, DI Jakob Pöhacker, Agnes Hahn, MSc.

Nationalpark Hohe Tauern:
Verena Gfrerer, MSc., DI Dr. Florian Ritter, Mag.a Magdalena Bernsteiner

Nationalpark Kalkalpen:
Mag. Thomas Moitzi, Mag. Andreas Eckelt, MMag. Dr. Wolfgang Mayer

Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel:
Mag.a Claudia Schütz, Mag.a Barbara Dillinger, Mag.a Andrea Grabenhofer

Nationalpark Thayatal:
Michael Plank, MSc., Sarah Friembichler, MSc., Dr. Mag. Ronald Pöppl

Bundeswissenschaftspreise für nationalparkübergreifende Arbeiten:
Franziska Lörcher, MSc., Zsófia Krasznai, MSc., Christian Kondler, MA

Weitere Informationen unter: www.nationalparksaustria.at

Rückfragen & Kontakt:

Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963

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