• 12.06.2013, 09:26:07
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Fleischqualität in Ordnung

Schwerpunktkontrollen in Vorarlberg mit zufriedenstellenden Ergebnissen

Utl.: Schwerpunktkontrollen in Vorarlberg mit zufriedenstellenden
Ergebnissen =

Bregenz (OTS/VLK) - Rund um den Pferdefleischskandal hat die
Lebensmittelkontrolle des Umweltinstituts heuer im Frühjahr neben den
laufenden Routineuntersuchungen einen zusätzlichen Schwerpunkt zur
Überprüfung der Qualität von Fleischwaren gesetzt. Diese
Untersuchungen von Fleischzubereitungen, Fertiggerichten, Wurstwaren
und speziell von Dönerproben haben ein zufrieden stellendes Ergebnis
gebracht, berichtet Gesundheitslandesrat Christian Bernhard.

Insgesamt wurden vom Umweltinstitut 46 Lebensmittelproben auf die
verwendeten Tierarten untersucht. In keiner der Proben wurde nicht
deklariertes Pferdefleisch nachgewiesen. Die
Lebensmittelkennzeichnungen der verwendeten Fleischarten konnten
durch die Laboruntersuchungen überwiegend bestätigt werden.

Besonderes Augenmerk galt der Kontrolle von Dönerfleisch. Die
Dönerspieße auf dem heimischen Markt werden vorwiegend tiefgekühlt
aus Deutschland importiert und nur in geringen Mengen aus Vorarlberg
bezogen. Die Proben von Dönerfleisch wurden neben den verwendeten
Tierarten auch auf die Genusstauglichkeit untersucht.

Insgesamt wurden 24 Dönerfleischproben von 21 Betrieben aus ganz
Vorarlberg im mikrobiologischen Labor des Umweltinstituts auf
Keimbelastungen getestet. Erfreulicherweise musste bei keiner Probe
eine Beanstandung der Hygiene oder des Frischegrads der Fleischproben
ausgesprochen werden und in keiner Probe war Schweine- oder
Pferdefleisch nachzuweisen, betont Landesrat Bernhard: "Das ist
hervorzuheben, da vergleichbare Schwerpunktkontrollen im benachbarten
Ausland in einigen Fällen bei Dönerproben unerlaubte Beimengungen von
Schweinefleisch erbracht haben." Lediglich bei zwei Proben wurde
hinsichtlich der Kennzeichnung eine Beanstandung ausgesprochen, weil
das als Kalb-Puten-Döner deklarierte Lebensmittel nur Putenfleisch
enthielt.

Die Ergebnisse der Schwerpunktkontrollen sind insgesamt
zufriedenstellend und damit ein Beitrag zur Stärkung des
Konsumentenvertrauens, betont Gesundheitslandesrat Bernhard:
"Konsumenten müssen auf eine ehrliche Lebensmittelkennzeichnung
vertrauen können. Hier sind die strengsten Maßstäbe anzulegen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

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