- 11.06.2013, 11:31:04
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BZÖ beantragt im Parlament "Ehrenamtskarte"
Widmann: "Freiwillige stärken - Helfern helfen"
Utl.: Widmann: "Freiwillige stärken - Helfern helfen" =
Wien (OTS) - "Die Hochwasserkatastrophe hat uns allen drastisch vor
Augen geführt, wie hoch der Stellenwert der Freiwilligenarbeit in
Österreich ist und diese von der Bewältigung von derartigen
Ereignissen nicht wegzudenken ist. 46 Prozent der österreichischen
Bevölkerung leisten in irgendeiner Form Freiwilligenarbeit, damit
engagieren sich rund 3,3 Millionen Österreicher. Die Bandbreite des
freiwilligen Engagements reicht von der Nachbarschaftshilfe über
soziale, pflegerische und gesundheitliche Dienste sowie Sport und
Kultur bis zu Katastrophenhilfs-, Feuerwehr- und Rettungsdiensten.
Jetzt ist es daher an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen und den
Ehrenamtlichen unter die Arme zu greifen. Das BZÖ wird daher morgen
im Parlament unter dem Motto "Freiwillige stärken - Helfern helfen"
die Einführung einer "Ehrenamtskarte" als Weiterentwicklung des
bestehenden Freiwilligenpasses beantragen", kündigte heute
BZÖ-Bündnissprecher Abg. Rainer Widmann im Rahmen einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit dem stellvertretenden BZÖ-Klubobmann Abg. Stefan
Petzner an.
Diese Ehrenamtskarte - eine Art Bonus Card - soll den Freiwilligen
folgende Vorteile beziehungsweise Entschädigungen bringen:
+ bundesweit einheitliche Dienstfreistellung samt Lohnfortzahlung aus
dem Katastrophenfonds
+ Pensionsanrechnungsmöglichkeiten
+ Gratisimpfungen
+ bevorzugte Behandlung bei der Aufnahme in den öffentlichen Dienst
+ Eintrittsermäßigungen bei öffentlichen Einrichtungen wie Museen,
Bädern, öffentliche Freizeiteinrichtungen, Bildungseinrichtungen,
etc. sowie
+ Preisnachlässe bei Unternehmen, die sich beteiligen wollen
Nach wie vor sei freiwilliges Engagement in vielen Fällen mit
finanziellen Belastungen und anderen Nachteilen verbunden, bspw.
durch eine weiterhin fehlende Absicherung in Form einer
Lohnfortzahlung, fehlende Anrechnung von Pensionsversicherungszeiten
oder notwendige Impfungen. "Es ist daher höchste Zeit, dass die
rot-schwarze Bundesregierung die bestehenden Hürden beseitigt sowie
ehrenamtliche Leistungen von staatlicher Seite stärker anerkannt und
belohnt werden", so Widmann.
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