Business Mamas fordern Erweiterung der Öffnungszeiten der Kindergärten und qualitätsvolle Ferienbetreuung in den Bundesländern

Wien (OTS) - Das Österreich weite Netzwerk beruflich selbständig tätiger Mütter kritisiert die hohe Anzahl an Schließtagen in den Kindergärten v.a. in NÖ, aber auch in anderen Bundesländern und fordert eine qualitätsvolle Ausweitung der Betreuungszeiten, im Besonderen während der Ferien.

Können Angestellte gesetzlich mit fünf Wochen Urlaub im Jahr rechnen, so kommen beruflich selbständig Tätige im Schnitt auf maximal 2-3 Wochen arbeitsfreie Zeit. Das Thema "Kinderbetreuung in den Ferien" ist somit ein sehr Brisantes für selbständig tätige Mütter. Business Mama Karen Fento aus NÖ hat aus eigener Betroffenheit einen Appell für die Reduzierung der Schließtage in Niederösterreichs Kindergärten gestartet. Die Kindergärten in NÖ sind in Summe mindestens 14 Wochen pro Jahr geschlossen.

In einigen Gemeinden wird eine Sommerbetreuung angeboten, die teilweise vom Hilfswerk, teilweise vom Kindergarten organisiert wird. Es handelt sich meist um reine "Beaufsichtigung". Die gewohnte und für die Kinder wichtige Struktur fehlt. "Meine Tochter ist zwischen Weihnachten, Semester und Ostern entnervt, weil der Kindergarten schon wieder Ferien macht. Sie möchte und braucht eine Regelmäßigkeit - und ihre gewohnte Kindergärtnerin oder Betreuerin", erzählt Business Mama Karen Fento.

Ähnlich drastisch ist die Situation in Kärnten. Dort, wo die Situation deutlich besser ist, wie etwa in Wien und der Steiermark, berichten Business Mamas dafür von hohen Kosten für die Ferienbetreuung.

Für Gabriele König, Leitung der Business Mamas, beschränkt sich die Problematik der fehlenden Kinderbetreuungsplätze nicht nur auf das Kindergartenalter. "Business Mamas mit schulpflichtigen Kindern stehen meist vor noch größeren Herausforderungen, wenn es um die Ferienbetreuung geht", weiß König. Viele Schulen bieten gar keine Betreuung in den Ferien an. In manchen Gemeinden wird die Ferienbetreuung von außerschulische Institutionen wie z.B. dem Hilfswerk abgedeckt, allerdings nur in den Sommerferien und da nur wenige Wochen.

Die Business Mamas fordern eine umgehende Reduktion der Schließtage auf ein auch für selbständig tätige Mütter erträgliches und familienfreundliches Ausmaß. Ebenso fordern die Business Mamas eine Ausweitung der Betreuungseinrichtungen für schulpflichtige Kinder in der Ferienzeit. Besonderes Augenmerk legt König dabei nicht nur auf Quantität sondern auch auf Qualität der Betreuung: "Business Mamas sind nicht nur Geschäftsfrauen, sondern auch Mütter, denen das Wohl ihrer Kinder sehr am Herzen liegt. Wir wollen unsere Kinder nicht nur "aufbewahrt" wissen, sonder wir wünschen uns eine qualitätsvolle Betreuung und Begleitung."

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