VP-Juraczka: Eine weitere "Watschen" für Vassilakous Verkehrspolitik

Selbst bei Radfahrlobbyisten sorgt beratungsresistente Fahrradpolitik für Kopfschütteln

Wien (OTS) - "Das einzige, was an den Aussagen von Hans Doppel überrascht, ist die Tatsache, dass ein Urgestein der Fahrradlobby derart scharf mit der Radfahrpolitik der Grünen ins Gericht geht", so ÖVP Wien-Obmann Stadtrat Manfred Juraczka zu den Aussagen des Gründers der Fahrradvertretung Argus in der heutigen "Presse".

Inhaltlich seien Doppels Aussagen freilich eine Bestätigung für die Kritik, die auch die ÖVP schon seit langem übe: "Die Grünen sind beratungsresistent, investieren statt in Rad-Infrastruktur lieber in teure Werbemaßnahmen und konzentrieren sich - siehe Grünfärbung der Radwege oder Sperre einer Ring-Fahrspur für Radlerinnen und Radler -auf Prestige-Projekte, deren Sinnhaftigkeit selbst für ausgewiesene Radlobbyisten nicht erkennbar ist."

"Wenn man reine Klientelpolitik ohne Rücksicht auf Verluste betreibt, verärgert man zu aller erst jene, die sich nicht zu den Nutznießern zählen. Wenn man aber feststellen muss, dass selbst die vorgeblichen Nutznießer Kritik äußern. Dann hat man wirklich auf ganzer Linie versagt", so Juraczka, der seinerseits ein Gesprächsangebot an die Argus unterbreitet.

"Wir sind nicht beratungsresistent und gerne bereit, über sinnvolle Maßnahmen im Sinne der Radfahrer zu sprechen. Wir freuen uns, dass auch die Argus eindeutig festhält, dass eine sinnvolle Radfahrpolitik sich nicht auf Anti-Autofahrerpolitik beschränken darf, auch wenn wir, im Gegensatz zu den Grünen, niemanden parteipolitisch vereinnahmen wollen. Unser Angebot an Hans Doppel steht daher: Reden wir darüber, welche Maßnahmen wir in Wien für den Radverkehr umsetzen können. Wir sind auch gerne bereit, die eine oder andere Idee politisch gegenüber der Vizebürgermeisterin zu vertreten", so Juraczka abschließend.

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