Gift im Wasser: Grüne fordern für betroffene Bürger und Bürgerinnen Recht auf sauberes Trinkwasser ein

Petrovic: Wasser ist als Lebensgrundlage zu sichern - so steht es in der NÖ Landesverfassung. Was also läuft falsch in NÖ?

St. Pölten (OTS) - Korneuburg, Maria Enzersdorf, Ebenfurth, Bad Schönau - die Liste der Giftskandale in Niederösterreich wird immer länger. Die Grünen stellen sich daher die Frage: "Was läuft in Niederösterreich schief, dass Gift in unserem Trinkwasser landet?" "In der NÖ Landesverfassung wurde festgehalten, dass Wasser als Lebensgrundlage nachhaltig gesichert werden muss. Tja, ein schöner Gedanke, der uns nichts nutzt, wenn niemand darauf achtet, dass das auch passiert und kontrolliert wird", so die Chefin der Grünen Niederösterreich, Madeleine Petrovic.
Die Grünen begrüßen daher den Einsatz der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Korneuburg, fordern künftig aber schärfere Kontrollen durch die Behörden schon im Vorfeld und das Recht für BürgerInnen, selbst Abhilfe einzuklagen.
"So ein lascher und sorgloser Umgang mit dem für unsere Gesundheit so wichtigen Wasser, der in Niederösterreich offenbar usus wird, ist ökologisch und gesundheitspolitisch fatal. Leerformeln in der Verfassung ohne subjektiven Rechte, die ein durchsetzbares Recht auf Information und sofortige Abhilfe bei Störfällen gewährleisten, die erzeugen bei der Bevölkerung ein Gefühl der Ohnmacht und einen massiven Vertrauensverlust gegenüber dem Rechtsstaat", so die Grüne Madeleine Petrovic.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im NÖ Landtag
Mag. Kerstin Schäfer
Tel.: Mobil: +43/664/8317500
kerstin.schaefer@gruene.at
http://noe.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0001