• 07.06.2013, 12:11:19
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Bilanz: AIT geht mit gutem Ergebnis 2012 in die Zukunft

Gute Akzeptanz und Nachfrage am Markt verbessern die Auftragslage und steigern Erlöse aus kofinanzierten Projekten um 20 %

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4215/ Im Bild
v.l.n.r.: Prok. Mag. Alexander Svejkovsky (Chief Financial Officer
(CFO) AIT Austrian Institute of Technology), Prof. Dr. Wolfgang
Knoll (Managing Director AIT Austrian Institute of Technology), DI
Anton Plimon (Managing Director AIT Austrian Institute of
Technology), Dr. Hannes Androsch (Präsident des Aufsichtsrates des
AIT Austrian Institute of Technology)

Utl.: Gute Akzeptanz und Nachfrage am Markt verbessern die
Auftragslage und steigern Erlöse aus kofinanzierten Projekten
um 20 % =

Wien (OTS) - Mit einem Jahresgewinn von 2,5 Mio. EUR und einem EGT
von 2,4 Mio. EUR kann das AIT zum fünften Mal in Folge positiv
bilanzieren und hat damit auch 2012 eine sehr zufrieden stellende
Betriebsleistung erbracht. Das hohe Niveau der Auftragsstände und ein
wachsender Anteil der Erlöse aus kofinanzierten Projekten zeigen,
dass das Unternehmen gut aufgestellt ist und die eingeschlagene
Strategie funktioniert.

"Unseren Finanzierungsschlüssel (40 % Basisdotierung, 60 %
Förderprogramme und Auftragsforschung) haben wir im Wesentlichen
erreicht. Wir sind derzeit nur noch 1 % vom Ziel entfernt!", so
Geschäftsführer DI Anton Plimon anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz
des AIT Austrian Institute of Technology für das Geschäftsjahr 2012.
Im laufenden Jahr 2013 erwartet Plimon weiterhin eine positive
Entwicklung für die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung
Österreichs.

AIT punktet bei Kunden mit Systemkompetenz

"Erfreulich ist die Tatsache, dass 2012 sowohl im Bereich
Auftragsforschung als auch bei der kofinanzierten Forschung eine
beachtliche Steigerung zum Vorjahr erzielt werden konnte. Mit einem
Erlös-Plus von rd.20 % sind gerade jene Projekte, bei denen Mittel
z.B. aus EU-Fördertöpfen zur Finanzierung beitragen, besonders stark
gestiegen", freut sich AIT Aufsichtsratspräsident Dr. Hannes
Androsch.

Geschäftsführer Plimon: "Unsere Konzentration auf
Infrastrukturthemen, bei denen wir aufgrund unserer umfangreichen
Systemkompetenz punkten können, zeigt bereits erste positive Wirkung
auf das Jahresergebnis. Sicherheitsthemen wie FASTPASS oder unsere
Kompetenz im Bereich Smart-Grids werden in den nächsten Jahren noch
stärker als bisher zum positiven Ergebnis des AIT beitragen. Durch
unsere gute Verankerung am Markt ist es uns gelungen, den
Auftragsstand 2012 um 3,6 % auf 133,9 Mio. EUR zu erhöhen (2011:
129,3 Mio. EUR)."

Plimon weiter: "Unser eingeschlagener Weg wird nun durch eine
Nachjustierung der Strategie innerhalb der einzelnen Departments
verfeinert und optimiert. Dabei stehen ein höherer Grad an
Internationalisierung, die Bündelung unserer Kompetenzen zu 'major
systems' und die Entwicklung spezifischer 'business-cases' im
Vordergrund. Der Schwerpunkt liegt dabei aber immer auf unserer
Systemkompetenz, die das AIT langfristig als strategischen Partner in
der Forschungs- und Innovationsszene positionieren wird!"

AIT "zündet dritte Raketenstufe"

"Bildlich gesprochen zünden wir gerade die dritte Stufe des
AIT-Raketentriebwerkes", sagt Prof. Wolfgang Knoll,
wissenschaftlicher Geschäftsführer des AIT. Innerhalb der
Departments, Geschäftsfelder und natürlich auch
departmentübergreifend wurde intensiv an der Aktualisierung der
vorhandenen AIT Strategie gearbeitet, um den Anpassungsbedarf
aufgrund von Marktgegebenheiten und anderen Einflussfaktoren zu
fixieren. Das Ergebnis des Prozesses wird aktuell den relevanten
Gremien wie Aufsichtsrat und Forschungsstrategischem Beirat (SRAB)
präsentiert.

Verbesserung auch bei der Nicht-finanziellen Bilanz

Als Bestandteil der Finanzierungsvereinbarung zwischen dem BMVIT
und dem AIT wurden finanzielle und nicht-finanzielle
Leistungsindikatoren definiert, die den Zielerreichungsgrad in
spezifischen Teilgebieten messen. Mit den "Scientific & Performance
Indicators" werden regelmäßig die nicht-finanziellen Leistungen
verglichen. So konnten 2012 insgesamt 20 Patente angemeldet werden
(2011: 15), die Anzahl der Publikationen ist in einigen Bereichen
gestiegen und auch die Anzahl der DissertantInnen nahm zu (2012: 153
DissertantInnen). 18 Dissertationen (2011: 12) und 55 Diplomarbeiten
(2011:51) wurden am AIT abgeschlossen. Bei den Personal-Zu- und
Abgängen hat sich sehr positiv gezeigt, dass das AIT im vergangenen
Jahr um insgesamt 20 ForscherInnen zulegen konnte.

Neuer Forschungsstrategischer Beirat des AIT tagt gerade in
Wien

Dr. Hannes Androsch, Aufsichtsratspräsident des AIT: "Ein nicht
unwesentlicher Teil der erfolgreichen Entwicklung des AIT ist auch
auf die Empfehlungen des Forschungsstrategischen Beirates, den wir
vor rd. 4 Jahren installiert haben, zurückzuführen. In den letzten
Wochen hat sich dieser neu konstituiert und ist mit namhaften
internationalen WissenschafterInnen und Kennern der Forschungs- und
Technologiebranche besetzt. Aktuell tagt dieses Gremium in Wien und
berät über die Aktualisierung der AIT Strategie 2014 - 2017!"

Internationale Erfolgsprojekte - vor fünf Jahren noch
unmöglich

Das AIT ist verstärkt global tätig. Im Berichtsjahr 2012 hat sich
das AIT international erfolgreich vernetzt. Kooperationen gibt es vom
MIT in den USA bis China und Singapur, aber auch innerhalb Europas
arbeitet das AIT mit wesentlichen Research and Technologie
Organizations (RTO'S) zusammen.

Prof. Dr. Wolfgang Knoll, Geschäftsführer des AIT: "Bereits jetzt
können wir auf eine Reihe von internationalen Erfolgen wie z.B. der
Ausarbeitung des 'low carbon city action plans' für die 5 Mio.
Einwohnermetropole Nanchang in China zurückblicken. Und viele neue
Projekte sind bereits in Ausarbeitung. Geplant sind z.B. ein Projekt
zur Entwicklung von Konzepten und Lösungen für eine Stromversorgung
mit hohem Anteil von Photovoltaik in chinesischen Verteilernetzen
ebenso wie der Forschungsschwerpunkt 'Intelligent Vision Systems
(IVS)', an dem rd. 60 AIT ExpertInnen arbeiten."

Um die internationale Sichtbarkeit des AIT auszubauen wird mit dem
Thema "Mikrobielle Bio-Effektoren bzw. Bio-Pestizide" ein weiterer
Forschungsschwerpunkt gebildet werden. Dabei sollen neue
Wirkmechanismen von Mikroorganismen gegen Phytopathogene
identifiziert werden. Mit dem Projekt "Urban" wird das AIT seine
hohen Kompetenzen im Bereich der städtischen Infrastruktur bündeln
und dieses Forschungsgebiet weiter ausbauen. Das Ziel dabei ist, das
AIT zur wichtigsten Drehscheibe der kommunalen Forschung in
Österreich und Europa zu machen.

Recruiting der besten Köpfe ist Erfolgsfaktor Nr. 1

Knoll weiter: "Jetzt ist die entscheidende Frage, ob wir in der
Lage sind die besten Köpfe weltweit pro Thema zu rekrutieren. Das ist
ein globales Match und macht erforderlich, dass wir international
auch dort vor Ort sind, wo dieses Match gespielt wird!" und er
verweist auf die internationalen Erfolgsprojekte des AIT, die vor
fünf Jahren nicht denkbar gewesen wären.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4215

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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