• 07.06.2013, 11:04:43
  • /
  • OTS0085 OTW0085

Bures und Roiss weihen erste Bio-Wasserstoff-Indoor-Tankstelle Europas ein

BMVIT-Leuchtturmprojekt der Elektromobilität: Zwölf Hubstapler mit Range Extender in Form wasserstoffbetriebener Brennstoffzellen ab sofort bei DB Schenker im Einsatz

Utl.: BMVIT-Leuchtturmprojekt der Elektromobilität: Zwölf Hubstapler
mit Range Extender in Form wasserstoffbetriebener
Brennstoffzellen ab sofort bei DB Schenker im Einsatz =

Wien (OTS/BMVIT) - Am Freitag haben Innovationsministerin Doris Bures
und OMV Generaldirektor Gerhard Roiss 12 Wasserstoff-betriebene
Lagerfahrzeuge und eine innovative Wasserstofftankstelle des
weltweiten Logistikdienstleisters DB Schenker in Betrieb genommen.
Das Projekt E-LOG-Bio-Fleet, das mit der heutigen Inbetriebnahme der
innovativen Hubstapler in der finalen Testphase angelangt ist,
konzentriert sich dabei auf das enorme Potenzial von Elektromobilität
in der Logistikflottenanwendung. Betankt werden die Hubstapler, auch
"Ameisen" genannt, in Europas erster
Bio-Wasserstoff-Indoor-Tankstelle vor Ort. ****

Österreich ist im Bereich der Elektromobilität ganz vorne dabei -
heimische Unternehmen produzieren Spitzentechnologien, die weltweit
gefragt sind. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis gezielter
Investitionen in F&E, die in den letzten Jahren mit Unterstützung des
Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
getätigt wurden. Seit 2009 investiert das BMVIT jährlich rund 80 Mio.
Euro in F&E für umweltfreundliche Fahrzeugtechnologien. Mit Erfolg:
Von den mehr als 500 heimischen Unternehmen im automotiven Sektor
forschen und entwickeln heute mehr als 200 mit Unterstützung des
BMVIT elektromobile Innovationen.

"Klimawandel und Ressourcenknappheit sind die großen
Herausforderungen der Zukunft. Elektromobilität ist ein wichtiger
Teil der Lösung. Wir müssen, ganz einfach gesagt, mit weniger Energie
mehr bewegen, und das nicht nur im Verkehr. Elektromobilität ist
angewandtes Energiesparen und somit auch zentrales Thema in der
Technologie- und Standortpolitik. Ich möchte, dass in Zukunft
möglichst viele Elektromobile mit Komponenten "Made in Austria"
unterwegs sind. Das aktuelle Projekt ist für mich deswegen so
vielversprechend und einzigartig, weil hier gleich zwei
Zukunftstechnologien zusammenkommen: Batterieelektrischer Antrieb
plus Wasserstoffbrennstoffzellen", so Innovationsministerin Doris
Bures

"Wasserstoff wird ein wesentlicher Beitrag für die Mobilität der
Zukunft und spielt daher eine wichtige Rolle für die OMV. Mit dem
Einsatz dieser neuen Technologie auch in Nutzfahrzeugen im
Logistikbereich ist zu sehen, wie breit das Anwendungsfeld von
Wasserstoff ist", sagt OMV Generaldirektor Gerhard Roiss.

Elektromobilität in der Logistikflottenanwendung

Die heimische Industrie liefert schon heute für den Weltmarkt der
Elektromobilität Antriebsstränge, Komponenten und Bauteile wie
Range-Extender, Batteriesysteme, leichte Werkstoffe für den
Karosseriebau und vieles mehr. Ein Bereich, für den
Elektromobilitäts-Lösungen in Zukunft noch attraktiver werden sollen,
ist die Logistikflottenanwendung.

Im weltgrößten Markt für Elektroantriebe, dem
Flurförderfahrzeugbereich (z.B. Hubwagen, Gabelstapler etc.) kann die
Produktivität durch den Einsatz von Range Extendern (größere
Reichweiten und kürzere Standzeiten für Ladevorgänge) erheblich
gesteigert werden. Im Projekt E-LOG-Bio-Fleet kommt diese
Technologie in Österreich erstmals bei Flurförderfahrzeugen zum
Einsatz. Die Range Extender der Hubstapler werden mit Wasserstoff aus
Biomethan versorgt. Aufgetankt wird in Österreichs erster
Bio-Wasserstoff-Indoor-Tankstelle. Das Projekt ermöglicht den Ausbau
der österreichischen Technologieführerschaft im Bereich Range
Extender für Logistikanwendungen sowie die Umsetzung der gesamten
Wertschöpfungskette von der Entwicklung und Produktion von
Komponenten in Antrieb, Speichersystem, Gesamtfahrzeug und
Infrastruktur bis zu Wartung und Service in Österreich.

Die dafür notwendige Technologie wurde gemeinsam von namhaften
innovativen Unternehmen Österreichs entwickelt: Linde Fördertechnik
GmbH, OMV, Fronius, DB Schenker. Die Forschungspartner Joanneum
Research und HyCentA Research haben die Entwicklung begleitet.

Weitere Informationen unter www.bmvit.gv.at

(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel