- 06.06.2013, 16:00:39
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Mieten & Wohnen: Stadt Wien startet Info- und Service-Offensive
Bürgermeister Häupl und Wohnbaustadtrat Ludwig informieren zum Thema Wohnen und Miete. Info-Folder geht an 1,2 Mio. WienerInnen
Utl.: Bürgermeister Häupl und Wohnbaustadtrat Ludwig informieren zum
Thema Wohnen und Miete. Info-Folder geht an 1,2 Mio.
WienerInnen =
Wien (OTS) - In den letzten Jahren ist ein breites Netz an
Informations- und Beratungsmöglichkeiten rund um Mieten und Wohnen in
Wien entwickelt worden. Damit die WienerInnen all diese Möglichkeiten
auch in Anspruch nehmen, startet die Stadt nun eine
Informations-Offensive, wie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig am
Mittwoch ankündigte: "Das Angebot reicht vom Mieten- und
Betriebskostenrechner über die Mieterhilfe bis zu einer
Schlichtungsstelle, die den WienerInnen verhilft, zu ihrem Recht zu
kommen."
Das Thema Mieten ist von hoher Relevanz, wie man auch an der medialen
Aufmerksamkeit der letzten Zeit erkennen kann. Das und die steigenden
Mieten am privaten Wohnungsmarkt führen zu Verunsicherung bei vielen
MieterInnen. "Die Erhöhung von Mietkosten betrifft aber nur ein
schmales Wohnsegment, nämlich den privaten Mietwohnbereich - und hier
insbesondere die Neuvermietungen, dort zum Teil allerdings
explosionsartig", erklärte der Stadtrat. Geförderte Wohnungen bzw.
Gemeindebauten seien davon nicht betroffen, denn dort bewegten sich
die Kostenanhebungen ziemlich genau entlang des
Verbraucherpreisindex'. Vor allem aber NeumieterInnen von privaten
Wohnungen - das sind jährlich rund 25.000 WienerInnen - seien gut
beraten, ihre Kosten genau zu überprüfen.
Über die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten für MieterInnen zu
ihrem Recht zu kommen, werde nun umfassend informiert. So ergeht in
den nächsten Tagen an rund 1,2 Millionen in Wien Wohnende ein
persönliches Schreiben von Bürgermeister Michael Häupl und
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig mitsamt eines Info-Folders, der die
Service-Angebote der Stadt in den Mittelpunkt rückt. Mietenrechner
und Betriebskostenrechner stellen etwa einfache Werkzeuge dar, online
die Kosten zu überprüfen. ExpertInnen der Mieterhilfe und
Gebietsbetreuungen bieten direkten Kontakt an und geben kostenlos
Auskunft über Mietrecht und -höhe sowie Rechte und Pflichten. Diese
Servicestellen bieten kostenlose Hilfe an. In Streitfällen kann auch
die Wiener Schlichtungsstelle angerufen werden. Den BürgerInnen
entstehen hierbei keinerlei Verfahrenskosten.
Wiens größte Wohn-Befragung
Dem Folder ist auch ein Fragebogen beigelegt, womit Wiens größte
Wohn-Befragung gestartet wird. Die WienerInnen sind aufgerufen, sich
bis zum Einsendeschluss am 5. Juli zu beteiligen. Ende Juli sollen
die ersten Ergebnisse vorliegen. Diese würden dann auch der
Bevölkerung präsentiert. Ludwig versprach sich davon wichtige
Informationen, die Aufschluss über die derzeitige Wohnsituation,
Zufriedenheit und Wünsche der WienerInnen geben würden. Die
Ergebnisse würden in die Wohnforschung und weitere Wohnpolitik
einfließen.
Großteil der WienerInnen lebt in geförderten Wohnungen
Rund 60 Prozent der Wiener Bevölkerung leben in sozial geförderten
Wohnungen. "Dieser hohe Anteil trägt auch dazu bei, dass die
Mietpreise in Wien gegenüber anderen europäischen Großstädten
vergleichsweise niedrig sind", erklärte Stadtrat Ludwig. Trotzdem
werde ungebrochen auf hohem Niveau weitergebaut und neue geförderte
Wohnbauten errichtet - auch hier sei Wien europaweit einzigartig. Ein
faires und transparentes Mietrechtsgesetz würde vieles vereinfachen
und Mietpreisexplosionen vorbeugen, dafür trete auch die
Stadtregierung ein. Das Gesetz sei aber Bundesangelegenheit und eine
Novelle müsse im Parlament beschlossen werden. Stadtrat Ludwig habe
bereits seine Vorschläge zur Verbesserung des Mitrechtsgesetzes
vorgelegt.
Links:
www.mietenrechner.wien.at
www.betriebskostenrechner.wien.at
www.mieterhife.at
(Schluss)tai
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