Marga Hubinek und Waltraud Klasnic sind die Preisträgerinnen des Großen Leopold Kunschak-Preises 2013

Elf Preisträger für wissenschaftlich herausragende Arbeiten von Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger geehrt

Wien (OTS) - Bei der 48. Verleihung des Leopold Kunschak-Preises würdigte Vizekanzler Michael Spindelegger die Preisträgerinnen Marga Hubinek und Waltraud Klasnic für ihre politische Lebensleistung und erinnerte an das politische Vermächtnis von Leopold Kunschak. Hubinek als erste Frau im Nationalratspräsidium und Klasnic als erste Wirtschaftslandesrätin und Landeshauptfrau hätten frauenpolitische Geschichte geschrieben und in ihrer Amtsführung immer christlich-soziale Werte vorgelebt. Der Name Kunschak sei untrennbar mit einem demokratischen Kampf für Arbeitnehmer/innenrechte verbunden und er verkörpere damit die zeitlosen Werte der christlichen Arbeitnehmerbewegung. Spindelegger würdigte Hubinek für ihre Verdienste im Umwelt- und Tierschutz sowie für ihre Pionierleistungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als Kämpferin gegen das AKW Zwentendorf sei Hubinek die Vorreiterin eines atomfreien Österreich gewesen. Altlandeshauptfrau Maria Klasnic rief in ihrer Dankesrede dazu auf, "Politik mit dem Herzen" zu betreiben und appellierte für einen werteorientierten Politikstil, "da Glaube und Hoffnung das Leben schöner machen als Wissen." Kunschaks politisches Vermächtnis, wonach jede Generation der nächsten Generation ein ökologischeres, wirtschaftlicheres und besseres Österreich überlassen solle, entspreche auch seiner Vorstellung von einer sozial ausgeglichenen Politik, sagte Spindelegger.

Ehrung talentierter Nachwuchswissenschafter

Professor Wolfgang Mazal, Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission, ehrte elf herausragende Arbeiten österreichischer Nachwuchswissenschafter, die in der Tradition Kunschaks in ihren Forschungsarbeiten die Anforderungen der modernen Wirtschaft mit einem Anspruch auf sozialen Ausgleich verbinden. Die Forschungsarbeiten decken einen weiten Rahmen von arbeitsrechtlichen über kommunikationstheoretischen Fragestellungen bis hin zur Beschäftigung mit dem Begriff der Muße bei Aristoteles ab. Die Preisträger/innen Alexander Burz, Kasper Dziurd , Julia Hutter, Josef Mantl, Diana Niksova, Roman Pfefferle, Elisabeth Rebhan, Franz-Karl Skala, Sabine Schmidjell-Dommes, Martina Stadlmayr und Simon Varga wurden von Mazal geehrt, weil sie mit ihren Forschungsergebnissen lösungsorientierte Antworten für aktuelle politische Problemstellungen entwickelten.

Die Leopold Kunschak-Pressepreise verliehen Werner Fasslabend, Vorsitzender des Leopold Kunschak-Kuratoriums, und Michael Spindelegger an Elisabeth Totzauer (ORF) und Wilhem Theuretsbacher (Kurier). Totzauer habe als Informationsleiterin vom ORF die Nachrichtenberichterstattung behutsam modernisiert und Theuretsbacher überzeugte die Jury mit seiner profunden Bundesheerberichterstattung. Fasslabend erinnerte daran, dass verantwortungsbewusster und ausgewogener Journalismus eine tragende Säule einer lebhaften Demokratie darstelle.

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