• 05.06.2013, 10:47:07
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Pereira: "Kein Künstler als Nachfolger"

Wien (OTS) - Der nach Mailand abgehende Salzburger Festspielintendant
Alexander Pereira warnt in einem Interview für die morgen
erscheinende NEWS-Ausgabe davor, jemanden anderen als einen
gestandenen Kulturmanager zu seinem Nachfolger zu machen. Benötigt
werde jemand, "der nicht nur Geld ausgibt, sondern auch Geld
hereinbringt", sagt er. "Irgendwelche Künstler, die auch gern
Intendanten sind, haben bei diesem Festival keine Chance."

Sein Gehalt sei "unwesentlich höher als in Salzburg", Provisionen
für rekrutierte Sponsorsummen werde er nicht beziehen. Pereira will
bis Vertragsende 2016 Festspielintendant bleiben: "Mein Vertrag in
Mailand beginnt im Oktober 2015. Aber Salzburg ist bis 2016 komplett
geplant. Ich muss das Programm nur noch abwickeln." Auch auf den
allfälligen Abgang von ihm gewonnener Sponsoren kommt er zu sprechen:
"Mein Ziel war es, für Salzburg einen Anzug zu schneidern, in dem
selbstverständlich auch Sponsorensummen enthalten sind. Und diese
Sponsoren so zu pflegen, dass sie für meine verbleibenden
Intendantenjahre in Salzburg gern Sponsoren bleiben." Wenn diese
Jahre aber vor der Zeit enden? "Es wäre doch vernünftig, sich mit dem
Pereira zusammenzusetzen und die guten Dinge zu nehmen, die er
bringt."

In Salzburg rechnet man mit baldiger Vertragsauflösung und einer
Interimsnachfolge durch Präsidentin Rabl-Stadler und Schauspielchef
Sven-Eric Bechtolf, einen namhaften Regisseur und Schauspieler.

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