BZÖ-Petzner: Mit Ditz ist der Falsche zurück getreten

Fekter für Hypo-Baustelle verantwortlich

Wien (OTS) - Seit Jahren thematisiert der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner den Umgang der Wiener Regierungspolitiker mit dem Thema Hypo Alpe Adria. Seine Anzeigen in dieser Causa haben bereits Ermittlungen gegen rund 15 Personen ausgelöst. Nun sieht Petzner sich durch den Ditz-Rücktritt in seiner Kritik und seinen Warnungen neuerlich bestätigt. Petzner: "Seit 2009 wurde die Bank konsequent aus parteipolitischen Motiven heraus kriminalisiert und schlecht gemacht, während man sich um Sanierung und Abwicklung nicht gekümmert hat. Dieses Agieren hat die Bank und damit den Steuerzahler bereits ein Vermögen gekostet. Dennoch hält die Regierung ihren Kurs bei und missbraucht die Hypo weiter als Instrument für den Wahlkampf. Dass Ditz als Wirtschaftsfachmann bei diesem teuren und unverantwortlichen Spiel nicht mitspielen will, sondern mit deutlichen Worten Konsequenzen gezogen hat, verdient Respekt."

Petzner drückte zugleich sein Bedauern über den Abgang von Ditz aus. "Ich habe ihm noch am vergangenen Freitag in einem persönlichen Schreiben zu seinen mutigen Worten in Richtung Politik gratuliert und ihn ersucht, seinen Weg im Interesse der Bank weiter zu gehen. Mit Ditz ist nun der Falsche gegangen. Fekter ist vielmehr jene, die ihren Sessel zu räumen hätte." So sei zu hinterfragen, warum die Finanzministerin seit Wochen wisse, dass die Frist der EU-Kommission bis Ende Juni laufe, die Bank darüber aber nicht informiert habe. "Welche Motive stecken hinter diesem ganz üblen Spiel, außer das Ziel, die Hypo um den Preis von viel Steuergeld als Wahlkampfinstrument gegen Kärnten, BZÖ und FPÖ zu verwenden?", fragt Petzner und bekräftigt seine Forderung nach einem U-Ausschuss, die mittlerweile längst auch von Grünen und FPÖ unterstützt wird.

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