FP-Kappel zu Arbeitslosigkeit: Anzahl der Schulungsteilnehmer steigt in Wien um ein Fünftel

Aktuell mehr als 114.000 Menschen in Wien ohne Arbeit, das entspricht einer Quote von 9,8 und nicht 6,1 Prozent

Wien (OTS/fpd) - Laut aktueller Daten des Arbeitsmarktservice hat die Arbeitslosigkeit in Wien per Ende Mai 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6,1 Prozent zugenommen. "Aktuell sind in Wien jedoch 114.218 Menschen ohne Arbeit, das entspricht einer Quote von 9,8 und nicht einer von 6,1 Prozent", hält die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Barbara Kappel fest, "die Differenz ergibt sich aus der hohen Anzahl der Wiener Schulungsteilnehmer, die um 20,3 Prozent oder rund ein Fünftel angewachsen ist."

Damit ist Wien im österreichischen Bundesländervergleich Rekordhalter bei der Anzahl der Schulungsteilnehmer - mit dem positiven Nebeneffekt für die rot-grüne Stadtregierung, dass die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Personen nach unten korrigiert wird, nämlich auf 81.103 Personen oder 6,1 Prozent per Ende Mai 2013. "Die geschönte Arbeitslosenzahl kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitslosigkeit in Wien seit langem auf Rekordniveau verharrt und die Stadtwirtschaft langsamer wächst als dies in anderen Bundesländern der Fall ist", sagt Kappel, "alles in allem ist das ein schlechtes Zeugnis für die rot-grüne Stadtregierung."

Ähnlich verhält es sich bei der Zahl der Jugendlichen ohne Arbeit. Hier wird im Rahmen der Wiener Ausbildungsgarantie jedem Wiener Jugendlichen eine Lehrstelle angeboten. Eine dirigistische Maßnahme der rot-grünen Stadtregierung, um die eklatante Lehrstellensituation in Wien in den Griff zu bekommen, nachdem im Oktober letzten Jahres auf eine offene Lehrstelle bereits vier Lehrstellensuchende kamen. "Anstatt erfolgreiche Modelle betrieblicher Lehrlingsförderung von Bundesländern wie Salzburg oder Tirol zu übernehmen, setzt die rot-grüne Stadtregierung allein auf die öffentliche Hand. Wissend, dass die Ausbildungskosten in überbetrieblichen Lehrwerkstätten um rund ein Drittel höher sind als jene auf betrieblicher Ebene", kritisiert Kappel. (Schluss) hn

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