Hochwasser - Stronach/Tadler: Kein Geld für Schutzbauten, aber Milliarden für Zypern

Eine verantwortungsvolle Regierung lässt die Menschen nicht fast eine Generation lang auf einen sicheren Hochwasserschutz warten

Salzburg/Wien (OTS) - "Aus dem Jahrhunderthochwasser 2002 hat die Regierung nichts gelernt. Denn Schutzbauten werden auf die lange Bank geschoben, Umweltminister Berlakovich hat heuer sogar die Mittel gekürzt", kritisiert Team Stronach Umweltsprecher Erich Tadler. Für ihn ist es "ein Skandal, dass Milliarden nach Zypern und in andere marode Länder fließen, während Österreicher wegen fehlender Schutzanlagen durch Murenabgänge und Hochwasser ihr Hab und Gut verlieren!" Tadler fordert einen Zahlungsstopp und ein Umlenken der Geldmittel in Hochwasserschutz und Wildbachverbauung.

"Wie wollen Fekter und Berlakovich den von den Fluten heimgesuchten Menschen erklären, dass dringend notwendige Schutzbauten erst in einigen Jahren errichtet werden können, Österreich aber als Retter der Banken durch Europa schreitet?", fragt Tadler. Er erinnert an den volkswirtschaftlichen Schaden durch zerstörte Bahn- und Straßenverbindungen, Verunreinigungen, Kosten für Einsätze und an die vielen zerstörten Häuser, Autos, etc. "Eine verantwortungsvolle Regierung lässt die Menschen nicht fast eine Generation lang auf einen sicheren Hochwasserschutz warten, während gleichzeitig für andere Ländern offenbar Geld im Überfluss zur Verfügung steht. Zuerst muss den Notleidenden im eigenen Land geholfen werden", mahnt Tadler.

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