• 29.05.2013, 15:16:30
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100 Jahre Elektromobilität bei der Post: Verstärkter Einsatz von Elektrofahrzeugen

Minister Berlakovich zeichnet Post als klima:aktiv mobil Projektpartner aus

v.l.n.r.: Post-Vorstand DI Walter Hitziger,
Umweltminister DI Niki Berlakovich und Post Generaldirektor DI Dr.
Georg Pölzl

Utl.: Minister Berlakovich zeichnet Post als klima:aktiv mobil
Projektpartner aus =

Wien (OTS) -

- Markenbuch und Broschüre "100 Jahre Elektromobilität bei der
Österreichischen Post" präsentiert erste e-Dreiräder in Österreich im
Posteinsatz

Seit 2011 stellt die Österreichische Post AG alle Sendungen in
Österreich CO2-neutral zu. Der Einsatz von elektrobetriebenen
Fahrzeugen ist einer der wichtigen Eckpunkte eines
3-Punkte-Programms, das nun durch die Aufstockung der E-Fahrzeuge in
den nächsten Jahren ausgeweitet wird.

POST BAUT E-FUHRPARK AUS: ERSTE ELEKTRISCHE DREIRÄDER IM
EINSATZ

Vor 100 Jahren wurde erstmalig ein Elektrofahrzeug - ein Daimler
Tudor - bei der k.k. Post eingesetzt. Nun wurden sieben
elektrobetriebene Dreiräder, wie sie bereits in der Schweiz
eingesetzt werden, angeschafft. Sie sollen auf Einsatzmöglichkeiten
bei der Österreichischen Post getestet werden. Der Kyburz DXP kann in
der angekauften Version rund 120 Kilogramm Post befördern, der
Anhänger bietet Platz für weitere Sendungen bis zu einem
Gesamtgewicht von 150 Kilogramm. Die Reichweite beträgt bis zu 100
Kilometer bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Wendigkeit,
leichte Handhabung und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten sind
weitere Vorteile des neuen Zustellfahrzeuges, das vorerst in Wien,
Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Kärnten und
Tirol eingesetzt werden soll.

"Wir haben uns vorgenommen, den CO2-Ausstoß unseres Unternehmens
kontinuierlich zu senken. Das ist jetzt ein weiterer Schritt auf
diesem Weg. Wir werden in den nächsten Monaten prüfen, wie sich die
neuen Fahrzeuge für unsere Zwecke eignen. Genauso werden wir aber
auch andere neue Fahrzeuge, etwa auch elektrobetriebene Quads
testen", gibt Post-Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl die
Marschrichtung vor. Und freut sich, dass diese Bemühungen der
Initiative "CO2 NEUTRAL ZUGESTELLT" auch gewürdigt werden.

Mit Anfang 2013 hat die Post bereits 265 E-Fahrzeuge - davon 167
E-Bikes/Pedelecs, 80 E-Mopeds und 18 E-Autos - mit Förderung des
klima:aktiv mobil Programms im täglichen Einsatz. Ziel ist der Ausbau
des E-Fuhrparks auf deutlich über 1.000 E-Fahrzeuge bis 2015. Daher
hat die Österreichische Post AG nun auch mit Unterstützung des Klima-
und Energiefonds das Modellprojekt E-Mobility Post gestartet, wo die
Kombination der E-Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbarer Energie im
Vordergrund steht. In diesem innovativen Modellprojekt plant die Post
zur Versorgung ihrer E-Fahrzeuge die Errichtung einer
Photovoltaikanlage auf den großen Dachflächen des Briefzentrums Wien.

POST ALS KLIMA:AKTIV MOBIL PARTNER FÜR ELEKTROMOBILITÄT
AUSGEZEICHNET

Die Österreichische Post AG ist als größter Flottenbetreiber in
Österreich ein wichtiger Partner für Elektromobilität. Das
Lebensministerium unterstützt daher mit dem klima:aktiv mobil
Förderschwerpunkt für umweltfreundliche Fahrzeuge und den
Modellregionen für Elektromobilität des Klima- und Energiefonds die
ambitionierten Pläne der Post zur Elektrifizierung der Zustellflotte
mit in Summe rund 3,4 Millionen Euro.

"Die Umwelt- und Energieprobleme des Verkehrs brauchen innovative
Lösungen und mutige Pioniere. Die Projekte der Österreichischen Post
AG zur CO2-neutralen Zustelllogistik und zum Einsatz
umweltfreundlicher Elektro- und Methangasfahrzeuge haben eine
herausragende Vorbildfunktion", betonte Umweltminister DI Niki
Berlakovich anlässlich der Auszeichnung der Österreichischen Post AG
als klima:aktiv mobil Projektpartner zur Forcierung der
Elektromobilität.

"Unternehmen und Gemeinden, die klimafreundliche
Mobilitätslösungen umsetzen wollen und Elektromobilität forcieren,
können dabei weiter auf die Unterstützung des Lebensministeriums
zählen. In erfolgreichen Verhandlungen mit dem Finanzministerium
konnten wir die Fortsetzung des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms
von 2013 bis 2020 erreichen. Damit haben wir langfristig die
Unterstützung für klimafreundliche, effiziente und energiesparende
Mobilität gesichert", freut sich Berlakovich über den Erfolg.

Das Lebensministerium bietet mit seinem klima:aktiv mobil Programm
Betrieben, Städten, Gemeinden und Regionen, der Tourismus- und
Freizeitbranche, Bauträgern, Flottenbetreibern sowie Schulen und
Jugendgruppen kostenlose Beratung und finanzielle Unterstützung bei
der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr. Über 4.000
klimafreundliche Mobilitätsprojekte wurden bisher unterstützt und
eine jährliche Einsparung von über einer halben Million Tonne CO2
erreicht. Mit den klima:aktiv mobil Förderungen in Höhe von insgesamt
56,3 Millionen Euro konnte ein Gesamtinvestitionsvolumen von 412
Millionen Euro ausgelöst und 4.600 Arbeitsplätze - Green Jobs -
gesichert beziehungsweise geschaffen werden.

In der ersten klima:aktiv mobil Förderperiode 2007-2012 wurden in
Summe bereits 10.900 Elektrofahrzeuge (vorwiegend E-Fahrräder und
E-Scooter sowie erste E-Autos) mit rund 11 Millionen Euro
unterstützt. Rund 1.700 E-Ladestationen mit Strom aus erneuerbaren
Energien wurden mit 650.000 Euro gefördert. Die klima:aktiv mobil
Sonderförderaktion für E-Fahrräder hat zum E-Bike-Boom in Österreich
wesentlich beigetragen. Zusätzlich fördert der Klima- und
Energiefonds 8 Modellregionen für Elektromobilität mit rund 18,8
Millionen Euro bisher.

Neue Förderangebote in der zweiten klima:aktiv mobil Förderperiode
umfassen nun auch Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerung sowie
E-Nutzfahrzeuge, E- und O-Busse. Damit leistet das Lebensministerium
wichtige Beiträge zum Umsetzungsplan der Bundesregierung für
Elektromobilität in und aus Österreich.

100 JAHRE ELEKTROMOBILITÄT BEI DER ÖSTERREICHISCHEN POST

Am 15. Juni 1913 wurden von der damals k.k.
österreichisch-ungarischen Post die ersten 29 Elektropaketwagen in
Wien eingesetzt. Diese Austro-Daimler Wagen aus Wiener Neustadt waren
technisch sehr innovative Fahrzeuge, denn sie wurden von
Radnabenmotoren nach dem System Lohner-Porsche angetrieben.

Gemeinsam haben Lebensministerium und Post unter Mitwirkung der
Österreichischen Energieagentur diese Pionierrolle für
Elektromobilität nun dokumentiert und allen Interessierten zugänglich
gemacht. Die Broschüre "100 Jahre Elektromobilität bei der
Österreichischen Post" illustriert die bewegte Geschichte der
Elektrofahrzeuge im Postdienst und stellt die zukunftsorientierten
Projekte für Elektromobilität der Post und des Lebensministeriums
vor.

Gleichzeitig erscheint das Markenbuch "Die Geschichte der
Elektromobilität", in dem die verschiedensten elektrobetriebenen
Fahrzeuge - zu Wasser, Land und in der Luft - vorgestellt werden. Im
Markenbuch zu finden sind außerdem acht exklusive Briefmarken mit
historischen und den neuesten Elektrofahrzeugen der Österreichischen
Post. Das Markenbuch mit der Broschüre als Gratisbeilage ist ab
sofort in allen Postfilialen erhältlich.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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