LICHT FÜR DIE WELT begrüßt positive Signale der Bundesregierung zur Entwicklungshilfe

Kanzler Faymann kündigt an, Not-Geld für Entwicklungshilfe aus SP-Ministerien bereitzustellen und VP-Staatsekretär Lopatka will den Bundesfinanzrahmen novellieren.

Wien (OTS) - "Wir finden es großartig, dass die Entwicklungshilfe endlich Chefsache ist und der Bundesregierung nicht wurscht", freut sich Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, über die positiven Signale der Bundesregierung.

Bundeskanzler Werner Faymann kündigte an, einen Teil der Kürzungen mit Mitteln aus SPÖ-Ministerien auszugleichen und Reinhold Lopatka, ÖVP-Staatssekretär im Außenministerium, möchte den Bundesfinanzrahmen novellieren - vier Tage nachdem dieser und somit auch eine massive Kürzung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit beschlossen wurde.

"Wir gehen davon aus, dass eine solche Novellierung eine substanzielle Erhöhung der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit bedeutet, die auch dringend notwendig ist", so Rupert Roniger weiter. "Es geht um Millionen Menschen in den Armutsgebieten, die blind sind, weil sie keinen Zugang zu Spitälern haben oder krank, weil es kein sauberes Trinkwasser gibt."

Hintergrund: Die Mittel für konkrete Entwicklungsprojekte wurden seit 2010 dramatisch gekürzt. Von ursprünglich 100 Millionen Euro 2010 sind 2014 nur noch 68 Millionen Euro budgetiert - das ist eine Reduktion um rund ein Drittel. Mit den gekürzten 32 Millionen Euro könnten beispielsweise behinderte Menschen in den Schwerpunktländern der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit Zugang zu Gesundheit und Bildung bekommen. 106 Nationalratsabgeordnete hatten sich in den vergangenen Monaten in Gesprächen mit den Hilfsorganisationen der "Mir wurscht"-Kampagne gegen diese Kürzungen ausgesprochen. Trotzdem stimmten sie vergangenen Donnerstag im Nationalrat weiteren Einschnitten zu.

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