• 28.05.2013, 16:01:02
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SJ Moitzi ad Karl: Reformen, statt Arbeitsgruppen! Mieten wieder um 3,5% gestiegen!

Mietwahnsinn geht weiter - Sozialistische Jugend fordert Reformen noch vor der Wahl

Utl.: Mietwahnsinn geht weiter - Sozialistische Jugend fordert
Reformen noch vor der Wahl =

Wien (OTS) - Während der ökonomische Druck auf die arbeitende
Bevölkerung und die Jugendlichen immer größer wird, stiegen die
freien Mieten 2012 von einem schon mehr als prekären Startpunkt um
weitere 3,5 %. In den letzten zehn Jahren wuchs Österreich um
ungefähr 300.000 Haushalte. Allein seit 2009 stiegen die Mieten in
Österreich um satte 20%. Gleichzeitig stellt sich der zuständige
Fachobmann der Wirtschaftskammer Malloth heute hin und verlautbart
mit breiter Brust, dass das "Schönwetter" für die Wohnbranche weiter
anhält.

"Während die unteren bis mittleren Einkommensschichten real gesehen
sinken bis stagnieren, stiegen die privaten Renditen am Wohnungsmarkt
in lichte Höhen. Es darf nicht mehr länger sein, dass das Mietrecht
den VermieterInnen dient, dass Millionen Euro an Wohngeld in
Casino-Manier verspekuliert werden oder dass die MieterInnen bei der
MaklerInnengebühr zum Handkuss kommen, obwohl die MieterInnen die
MaklerInnen in Auftrag geben", kritisiert Wolfgang Moitzi,
Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich.

"Wir haben ein detailliertes Programm ausgearbeitet und touren jetzt
schon Monate durch ganz Österreich. Die prekäre Lage am Wohnmarkt
muss noch vor der Wahl angegangen werden, alle Konzepte dazu liegen
bereit. Ministerin Karl und ihre ÖVP halten aber weiterhin ihre
schützende Hand über die HausbesitzerInnen, VermieterInnen und
MaklerInnnen. Die Volkspartei soll ihre Blockadehaltung endlich
beenden oder konsequenterweise öffentlich kundtun, dass sie Politik
nur für Vermögende betreibt", kritisiert Moitzi die
Verschleierungstaktik der ÖVP. "Wir brauchen eine Wohnbauoffensive,
also größeres Angebot, gekoppelt mit Mietzinsobergrenzen und einer
Zweckwidmung der Wohnbaugelder und zukünftiger Rückflüsse. Neben
einem modernisierten Mietrecht fordern wir Startwohnungen für
Jugendliche, und dass endlich die VermieterInnen ihre MaklerInnen
bezahlen sollen, statt diese Kosten auf die MieterInnen abzuwälzen",
nennt Moitzi ein paar der Forderungen aus dem SJ Wohnprogramm.

Alle Forderungen und Infos unter:
www.sjoe.at/wohnen
www.facebook.com/leistbareswohnen

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