SJ Moitzi ad Karl: Reformen, statt Arbeitsgruppen! Mieten wieder um 3,5% gestiegen!

Mietwahnsinn geht weiter - Sozialistische Jugend fordert Reformen noch vor der Wahl

Wien (OTS) - Während der ökonomische Druck auf die arbeitende Bevölkerung und die Jugendlichen immer größer wird, stiegen die freien Mieten 2012 von einem schon mehr als prekären Startpunkt um weitere 3,5 %. In den letzten zehn Jahren wuchs Österreich um ungefähr 300.000 Haushalte. Allein seit 2009 stiegen die Mieten in Österreich um satte 20%. Gleichzeitig stellt sich der zuständige Fachobmann der Wirtschaftskammer Malloth heute hin und verlautbart mit breiter Brust, dass das "Schönwetter" für die Wohnbranche weiter anhält.

"Während die unteren bis mittleren Einkommensschichten real gesehen sinken bis stagnieren, stiegen die privaten Renditen am Wohnungsmarkt in lichte Höhen. Es darf nicht mehr länger sein, dass das Mietrecht den VermieterInnen dient, dass Millionen Euro an Wohngeld in Casino-Manier verspekuliert werden oder dass die MieterInnen bei der MaklerInnengebühr zum Handkuss kommen, obwohl die MieterInnen die MaklerInnen in Auftrag geben", kritisiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich.

"Wir haben ein detailliertes Programm ausgearbeitet und touren jetzt schon Monate durch ganz Österreich. Die prekäre Lage am Wohnmarkt muss noch vor der Wahl angegangen werden, alle Konzepte dazu liegen bereit. Ministerin Karl und ihre ÖVP halten aber weiterhin ihre schützende Hand über die HausbesitzerInnen, VermieterInnen und MaklerInnnen. Die Volkspartei soll ihre Blockadehaltung endlich beenden oder konsequenterweise öffentlich kundtun, dass sie Politik nur für Vermögende betreibt", kritisiert Moitzi die Verschleierungstaktik der ÖVP. "Wir brauchen eine Wohnbauoffensive, also größeres Angebot, gekoppelt mit Mietzinsobergrenzen und einer Zweckwidmung der Wohnbaugelder und zukünftiger Rückflüsse. Neben einem modernisierten Mietrecht fordern wir Startwohnungen für Jugendliche, und dass endlich die VermieterInnen ihre MaklerInnen bezahlen sollen, statt diese Kosten auf die MieterInnen abzuwälzen", nennt Moitzi ein paar der Forderungen aus dem SJ Wohnprogramm.

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