Falter veröffentlicht Eurofighter-Akten

Rechtsschutzbeauftragter des Justizministeriums rügt "unerträgliche Fehlentscheidungen" der Staatsanwaltschaft

Wien (OTS) - Die Wiener Wochenzeitung Falter veröffentlicht in ihrer morgen Mittwoch erscheinenden Ausgabe den kompletten Ermittlungsakt der Staatsanwaltschaft Wien im Fall Eurofighter.

Erstmals wird sichtbar, wie Staatsanwälte die Vorwürfe gegen politiknahe Lobbyisten und Generäle wirklich erledigt haben. Der Akt belegt eine erstaunliche Untätigkeit des ermittelnden Staatsanwalts, sowie eine umstrittene Beweiswürdigung der Behörden. In der Akte befindet sich etwa eine Stellungnahme des Rechtsschutzbeauftragten des Justizministeriums der von "unerträglichen Fehlentscheidungen" der Staatsanwaltschaft spricht und der Behörde "willkürliche Ermessensentscheidungen" vorwirft. Weiters wird ersichtlich, dass Gernot Rumpold, ehemaliger Werber der FPÖ, von Eurofighter-Strohmännern 7,5 Millionen Euro kassierte, aber zu diesen horrenden Honoraren nie einvenommen wurde. Auch EADS Manager wurden zu diesen Honoraren nie befragt. Der Falter wird Teile des Aktes ab morgen auf www.falter.at online stellen. Der Volltext ist ab 17 Uhr über www.falter.at oder via App-Edition abrufbar.

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