Robert Pfaller und Franz Wuketits präsentieren die Initiative "Mein Veto! - Bürger gegen Bevormundung"

GfK-Studie: 72 Prozent der Österreicher stört Überdosis an Gesetzen und 63 Prozent fühlen sich von Staat bevormundet

Wien (OTS) - Zwei namhafte Wiener Philosophen präsentierten heute Vormittag die überparteiliche Plattform "Mein Veto! - Bürger gegen Bevormundung" im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Die neu gegründete Initiative fordert ein Ende der staatlichen Regulierungswut und mehr Respekt vor der Mündigkeit der Bürger. "Durch die gouvernantenhafte Politik und übertriebene Fürsorglichkeit entzieht der Staat uns Bürgern jedes Maß an Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit," erläutert Robert Pfaller, Professor an der Universität für angewandte Kunst Wien, Philosoph und Buchautor.

Knapp drei Viertel der österreichischen Bevölkerung empfinden das Ausmaß an gesetzlichen Bestimmungen in Österreich zu hoch und knapp zwei Drittel fühlen sich durch den Staat bevormundet. Das beweist eine repräsentative Studie, die im Auftrag der Initiative vom Meinungsforschungsinstitut GfK durchgeführt wurde. "Der Kontrollwahn der Politik führt dazu, dass jeder Lebensbereich, auch der private, in immer höherem Maß reguliert wird. Dies hat nicht nur eine sukzessive Entmündigung der Bürger, sondern eine regelrechte Infantilisierung der Gesellschaft zur Folge," gibt Franz Wuketits, Professor für Philosophie und Biologie und Buchautor, zu bedenken.

Die Forderungen der Initiative: Mündigkeit der Bürger respektieren, Pauschalverbote stoppen

Das eigenverantwortliche Handeln und Denken der Bürger wird dadurch unterbunden und die Freiheit eines jeden Einzelnen, selbstbestimmt sein Leben zu gestalten, verhindert. "Die Politik ist dazu da, Rahmenbedingungen für unser Zusammenleben zu schaffen. Sie ist aber nicht dazu da, uns vorzuschreiben, was gut oder schlecht für uns ist und unser Leben bis ins kleinste Detail zu regulieren. Warnhinweise machen die Menschen nicht klüger, sondern trauriger. Die Weiterentwicklung einer mündigen Gesellschaft sieht wahrlich anders aus!" so Pfaller. Die Initiative "Mein Veto! - Bürger gegen Bevormundung" fordert deshalb neben Respekt vor der Mündigkeit der Bürger, dem Ende von Pauschalverboten sowie der staatlichen Bevormundung auch ein Ende der Pseudopolitik.

93 Prozent finden Politik kümmert sich zu wenig um Probleme des Landes

"Der öffentliche Raum wird durch EU-Politik zunehmend 'heruntergestutzt' auf das, was den Empfindlichsten erträglich ist, statt sich an einem zumutbarem Maß für Erwachsene auszurichten. Die Gesellschaft verwandelt sich so zunehmend in eine repressive Gesellschaft. Unsere Politiker machen sich Gedanken darüber, welche Duschköpfe wir verwenden sollen und ob offenes Olivenöl in Lokalen verboten gehört, anstatt sich um tatsächliche Probleme zu kümmern," kritisiert Pfaller. Pfallers Aussage unterstützen 93 Prozent der Österreicher, die der Meinung sind, dass sich die Politik um die wirklichen Probleme des Landes kümmern sollte, anstatt sich mit öffentlichkeitswirksamen, aber unwichtigen Themen zu beschäftigen.

Ziel der Initiative: Verbotsgesellschaft verhindern

Menschliches Verhalten kann nicht vollständig durch Gesetze geregelt werden. Davon sind auch 92 Prozent der Befragten überzeugt. Ziel der Initiative ist es deshalb, zu verhindern, dass Pauschalverbote als Lösung für gesellschaftliche Belange zum Einsatz kommen. Sie tritt dafür ein, unsere individuelle Freiheit und Eigenverantwortung bei der Gestaltung von Gesetzten zu wahren. "Die Initiative bietet den Bürgern eine Möglichkeit, sich aktiv gegen Bevormundung und Pseudopolitik zur Wehr zu setzen. Auf der Homepage der Initiative gibt es die Möglichkeit, E-Mails an nationale und EU-Politiker zuschicken. Je mehr Unterstützung die Initiative 'Mein Veto! - Bürger gegen Bevormundung erfährt', desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch ein Umdenken in der Politik erfolgt und unsere Freiheiten gewahrt bleiben," so Pfaller abschließend.

Über die Initiative "Mein Veto! - Bürger gegen Bevormundung"

Die Initiative "Mein Veto! - Bürger gegen Bevormundung" repräsentiert eine überparteiliche Plattform, die sich gegen die ausufernde und übertriebene Fürsorglichkeit und Überregulierung eines bevormundenden Staates einsetzt und das Selbstbestimmungsrecht der Bürger verteidigt. Sie erfährt Unterstützung von Bürgern, österreichischen Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft sowie von Unternehmen und Verbänden. Mehr Informationen zur Initiative sowie die Möglichkeit sie durch die Unterzeichnung der Charta zu unterstützen und E-Mails an nationale sowie EU-Politiker zu schicken, finden Sie auf der Website www.meinveto.at

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