- 28.05.2013, 13:15:54
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Industrie zu Effizienzgesetz: Standort nicht gefährden
Vize-GS Koren: Energiepolitik ist Standortpolitik - Österreichische Industrie bereits außerordentlich energieeffizient - Kosten für Unternehmen im Auge behalten
Utl.: Vize-GS Koren: Energiepolitik ist Standortpolitik -
Österreichische Industrie bereits außerordentlich
energieeffizient - Kosten für Unternehmen im Auge behalten =
Wien (OTS/PdI) - "Energiepolitik ist heute mehr denn je
Standortpolitik. Überhöhte Zielvorgaben würden Unternehmen vermehrt
dazu zwingen ihre energieeffiziente Produktion ins Ausland zu
verlegen und das würde weder dem Klima noch dem Standort nützen", so
der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag.
Peter Koren, anlässlich der heute, Dienstag, abgebrochenen
Verhandlungen zum Energieeffizienzgesetz.
Die österreichische Industrie gehöre bereits zu den
energieeffizientesten Industrien der Welt und habe in den letzten
Jahren Milliarden Euro in energiesparende und emissionsmindernde
innovative Produktionstechniken investiert. Weitere relative
Veränderungen auf einem solch hohen Effizienzgrad wären daher eine
große Herausforderung für die Unternehmen und mit hohen Kosten
verbunden, die direkt die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. "Die
energieintensive Industrie wird bereits durch den internationalen
Kostendruck und den ETS-Handel zum Energiesparen gezwungen.
Gleichzeitig übersteigen die politischen Energiekosten und Abgaben
vieler Unternehmen aus den energieintensiven Branchen bereits die
Lohnkosten", betonte Koren. "Im Sinne des Industriestandort
Österreichs ist es daher gut und richtig, die Kosten für die
Unternehmen im Auge zu behalten und die Bremse zu ziehen."
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