Pisec: Senkung der Lohnnebenkosten wäre Job-Turbo

Familienbetriebe entlasten

Wien (OTS) - "Einer der Hauptgründe für die hohe Arbeitslosigkeit in Österreich ist zweifelsohne der exorbitant hohe Anteil an Lohnnebenkosten, den Unternehmer für ihre Angestellten zu zahlen haben und es sich deshalb nicht leisten können zusätzliche Mitarbeiter anzustellen", sagte der freiheitliche Bundesrat und Präsident von Pro Mittelstand Mag. Reinhard Pisec. "Eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten wäre daher ein Job-Turbo für den österreichischen Arbeitsmarkt", so Pisec.

So seien laut einer Umfrage der "KMU Forschung Austria", für 79 Prozent aller EPU (Ein-Personen Unternehmen) die hohen Lohnnebenkosten ausschlaggebend dafür, dass keine Beschäftigten angestellt würden. Dies bedeute für viele EPU Unternehmer, dass eine 60-80 Stundenwoche für sie normal geworden sei, zeigte Pisec auf. So würden erfolgreiche EPU's aufgrund der hohen Lohnnebenkosten daran gehindert, ihr Unternehmen zu erweitern, kritisierte Pisec. Opfer dieser völlig verfehlten staatlichen Abzocke seien Arbeitslose, die gerne arbeiten würden und Unternehmer, die gerne Mitarbeiter anstellen würden, kritisierte Pisec die wirtschafts- und arbeitnehmerfeindliche Hochsteuerpolitik von SPÖ und ÖVP.

Dass 60-80 Stundenwochen nicht gerade gesundheitsförderlich seien, komme noch erschwerend dazu. So müssten vor allem bei EPU's oftmals Familienmitglieder selbstlos im Hintergrund mitarbeiten, während sie dadurch jedoch keinerlei Anspruch auf Versicherungsleistung begründen würden, zeigte Pisec die oft praktizierte Praxis auf. Demgegenüber stehe eine SVA mit dreistelligen Millionenüberschüssen und 20 Prozent Selbstbehalt für die Versicherten, so Pisec. "Die FPÖ pro Mittelstand, die Freiheitliche Wirtschaft Wien wird daher die Senkung der SVA Beiträge mittels eines Antrages in der kommenden Sitzung des Wirtschaftsparlamentes stellen", gab Pisec bekannt.

Ebenso müssen die EPU's entlastet werden. "Die FPÖ hat für die kommende Sitzung der Wirtschaftskammer Wien daher den Antrag eingebracht, dass die arbeitgeberseitigen Steuern und Abgaben (Lohnnebenkosten) für die Dauer von drei Jahren ab Beginn des Arbeitsverhältnisses ausgesetzt werden", so Pisec, der sich dadurch einen Job-Boom verspricht.

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