Experten identifizieren im Rahmen der Postversender-Jahrestagung drei aktuelle Trends im Postversand

Erstes Jahresforum der ARGE Postversender im 22. Mai 2013 - Konsolidierung, Druckoutsourcing und elektronische Zustellung dominieren die Diskussion

Wien (OTS) - Am 22. Mai 2013 fand in der Wiener Urania die erste Jahrestagung der ARGE Postversender statt. Die ARGE Postversender wurde Anfang 2013 mit dem Ziel gegründet, das Fachwissen von Postversendern zu stärken sowie die Vernetzung untereinander und mit den Dienstleistern und Postdiensten zu fördern. "Wir haben im Markt eine klares Informationsdefizit und ein Know-How-Monopol des Marktführers Österreichische Post AG wahrgenommen - und auf diesen Bedarf reagiert. Mit mehr als 90 Anmeldungen hat unsere erste Veranstaltung mehr als eindeutig bewiesen, dass es Bedarf eine solche Veranstaltung gibt", so Gerhard Divischek, Präsident der ARGE Postversender und Geschäftsführer des marktführenden Versandkostenoptimierers und Konsolidierers Portomanagement.at.

"Der Bogen der Themen reichte vom angewandten Postrecht über nationale und internationale Markttrends sowie Strategien zur Versandkostenoptimierung bis hin zu Umsetzungsbeispielen in österreichischen Unternehmen", meint Martin Füll, Geschäftsführer der ARGE Postversender, "in der Diskussion konnten wir klare Trends festhalten, die den Postversand mittelfristig prägen werden."

(1) Im Bereich des physischen Postversandes bleibt die Österreichische Post AG der bestimmende Dienstleister, das Geschäftsmodell "Konsolidierung" wurde unter den gegebenen Rahmenbedingungen als das derzeit wirksamste Kostenoptimierungsmodell identifiziert.

(2) Der Trend zum Outsourcing von Druckdienstleistungen wird sich deutlich verstärken und auch für mittlere Versandmengen zum Thema.

(3) Der Trend zur elektronischen Substitution ist ungebrochen und wird sich ausgehend von aktuell umgesetzten Projekten im Bereich Elektronische Zustellung bei Versendern in Österreich noch deutlich beschleunigen. Mittelfristig sollte eine aktuelle EU-Verordnung zur gerichtssicheren elektronischen Zustellung, die gerade in Brüssel endverhandelt wird, für einen klaren rechtlichen Rahmen sorgen.

"Zusammengefasst zeigt sich der Markt enttäuscht über die Auswirkungen der Postmarktöffnung 2011, die in Österreich für steigende Versandkosten gesorgt hat", so Füll. "Der Markt erwartet mit Spannung, ob der im zweiten Halbjahr in Oberösterreich an den Start gehende Medienvertrieb Oberösterreich erstmals im Bereich der adressierten Zustellung Fuß fassen kann und konzentriert sich derzeit auf Möglichkeiten, im bestehenden Rahmen Kosten und Prozesse zu optimieren. Das Thema E-Zustellung steht auf der Agenda fast aller Versender, doch hier wird allgemein erwartet, dass entscheidende Impulse eher außerhalb von Österreich entstehen werden."

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