ASFINAG: Jetzt fahren bei der Murtal Schnellstraße die Baumaschinen auf

Startschuss für den Ausbau der S 36 in St. Georgen; Unterflurtrasse ist erster Schritt

Wien (OTS) - "Mehr Verkehrssicherheit, Entlastung für die Anrainer, bessere Erreichbarkeit der Region mit ihren mehr als 100.000 Einwohnern und damit eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes - das alles bringt der Ausbau der Murtal Schnellstraße mit sich", fasste Verkehrsministerin Doris Bures die Vorteile des Projektes zusammen. Am Freitag gab Bures in St. Georgen ob Judenburg gemeinsam mit Landes-hauptmann Franz Voves sowie ASFINAG-Vorstand Alois Schedl und Bau-Geschäftsführer Gernot Brandtner den Startschuss für den S 36-Ausbau. ASFINAG-Vorstand Alois Schedl: "Das Projekt ist bekanntlich ein lange gehegter Wunsch des Landes und der Region, den wir nun erfüllen können."

Bis 2018 wird die Bestandsstrecke zwischen St. Georgen und Scheifling auf etwa 7,5 Kilometer be-darfsgerecht und in Etappen ausgebaut. Herzstücke sind die beiden Unterflurtrassen St. Georgen mit einer Länge von 610 Metern und Unzmarkt (Länge 950 Meter). Der Start erfolgt in St. Georgen, diese "Unterführung" der gesamten Gemeinde wird bis 2015 fertiggestellt sein. Die Gesamtinvestition dieses Teilabschnittes 2 (Teilabschnitt 1 ist Judenburg bis St. Georgen) beträgt 180 Millionen Euro.

Schonende Bauweise für Anrainer
Die Bauweise der Unterflurtrasse ist eine spezielle, besonders Anrainerschonende, betont ASFINAG-Bau-Geschäftsführer Gernot Brandtner. "Wir sprengen nicht, sondern errichten die Unterflurtrasse in einer so genannten Deckelbauweise." Dabei werden erst Borpfähle eingebracht, darüber ein Deckel betoniert und erst danach wird mit dem Aushub begonnen. Nach Fertigstellung dieser Unterflurtrasse wird mit jener in Unzmarkt (2016) begonnen. Parallel dazu erfolgt die Adaptierung des bereits zwi-schen 1998 und 2001 teilausgebauten Freilandbereiches, hier werden zum Beispiel auch Pannen-buchten errichtet. Die Fertigstellung des gesamten Abschnittes ist 2018 vorgesehen
Im Endausbau stehen dann auch auf diesem Abschnitt der S 36 je Fahrtrichtung zwei Fahrspuren mit einer Breite von 3,75 beziehungsweise 3,50 Metern zur Verfügung.

Details zum Bauprojekt St. Georgen
* Aushub ca. 290.000 Kubikmeter
* Beton ca. 45.000 Kubikmeter
* Baustahl 6.000 Tonnen
* Asphaltfläche 65.000 Quadratmeter
* Errichtung von drei Gewässerschutzanlagen
* 2000 Meter Wildschutzzaun werden aufgestellt

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