Ärztin Dr. Gimborn nennt gefährliche Auswirkungen der Insektizide auf den Menschen

Insektizide sind Verursacher einer Reihe von Erkrankungen bei Kindern und Schwangeren

St. Pölten (OTS) - Mit dem Thema Bienensterben beschäftigte sich gestern Abend in der NÖ Landtagssitzung LAbg. Dr. Gabriele Gimborn. Sie wies darauf hin, dass es hier nicht nur um die Bienen oder Insekten geht, sondern nicht zuletzt auch um die Menschen, die in der Nahrungskette eingeschlossen sind.

Die Ärztin Dr. Gimborn nannte dabei in ihrer Rede einige erschreckende Details:

"Bei allen Auswirkungen dieser Gifte, die man so technokratisch verschleiernd "Neonicotinoide" nennt, auf die Tiere, insbesondere auf die Bienen, müssen die Auswirkungen und Spätfolgen auf den Menschen bedacht werden!
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Nahrung des Menschen mit Pflanzenschutzmitteln versetzt ist. Neonicotinoide, finden sich in den im Supermarkt erhältlichen Lebensmitteln. Die Wasserlöslichkeit der Neonicotinoide führt zu einer Ausdehnung im gesamten Umkreis der Ausbringung.

Insektizide sind vielfach auch für Menschen giftig. Sie können akut giftig, krebserregend, fortpflanzungsschädigend, nervengiftig oder hormonell wirksam sein. Thiacloprid, ein Neonicotinoid, wird von der US-amerikanischen Umweltbehörde als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Ein hohes Risiko besteht für die Landwirte, die diese Pestizide einsetzen. Auch besonders empfindliche Personengruppen wie Kinder oder Schwangere sind überdurchschnittlich gefährdet. Die Gifte wurden in verschiedenen Lebensmitteln nachgewiesen: in Gurken, Paprika, Gewürzen, Pfirsichen, Rucola, Salat, Tee und Tomaten .

Der Mensch nimmt die Insektizide nicht nur durch die Nahrung, sondern auch durch das Einatmen oder durch Kontakt über die Haut auf. Diese Insektizide schädigen Herz, Lunge, Magen-Darmtrakt sowie das zentrale Nervensystem.

Da leben Familien scheinbar so gesund am Rand von Feldern und dann wundern sie sich, dass ihre Kinder an Asthma, Neurodermitis, epilepsieähnlichen Zuständen, Hyperaktivität leiden. Ja kein Wunder, wenn man bei offenen Fenster schläft, in den Genuss der Frischluft kommen will und in der frühen Morgenstunden der Bauer seine Felder spritzt und das ganze Spritzmittel durch die offenen Fenster direkt durch die Einatmungsluft in den menschlichen Organismus gelangt.

Aus Studien wissen wir, dass die primäre als auch sekundäre Infertilität sowohl bei Männern als auch bei Frauen - also die Unfruchtbarkeit sowohl im Sinne nicht schwanger werden können oder Schädigung der Spermien als auch chronische Fehlgeburten- drastisch im Zunehmen ist und dass eben diese Umweltgifte in das Hormonsystem eingreifen und Erbgut und Fortpflanzung schädigen. - Nachzulesen bei Schulte -Uebbing - Prof. für Gynäkologie und Umweltmediziner sowie Umweltgutachter.

Des Weiteren belegt eine Studie, dass man bei Fehlgeburten eine hohe Intensität von Insektenschutzmittel als auch Schwermetallen in deren Gehirnen gefunden hat, die man für das Absterben der Frucht im Mutterleib verantwortlich macht.

Unser Körper reagiert massiv auf Gifte aus der Retorte, da selbst unser perfekt funktionierendes Immunsystem hierzu kein Gegenmittel besitzt. Leider kann sich der Körper dieser Gifte auch nichtwieder entledigen, d.h. chemische Substanzen lösen meist keinerlei Abwehrreaktionen aus, sondern diese werden vorzugsweise in Hormonorganen und im Nervensystem gespeichert. Außerdem reagiert bei chemischen Toxinen , also Giftstoffen, über und dies nicht nur bei den Fremdsubstanzen sondern auch auf körpereigenes Gewebe. Das heißt es kommt zu unseren modernen Volkskrankheiten, zu Autoimmunkrankheiten, Neurodermitis etc...

Da die Insektizide so wie auch Schwermetalle bevorzugt das Nervensystem aufsuchen, ist es nicht verwunderlich, dass neurologische Erkrankungsbilder wie frühzeitige Demenz, MS, Parkinson und Alzheimer im Vormarsch sind.

Und hier geht es nicht darum die Profitgier diverser Pharmaindustrien und Lobbyisten zu unterstützen noch um einen politischen Wettkampf, wer recht hat, hier geht es um Menschen. Um Menschen, die uns vertrauen und uns alle aufgefordert haben nach besten Gewissen und Wissen zu handeln."

Aus diesen Gründen fordert die auch auf Vorsorge spezialisierte Ärztin Dr. Gimborn striktere Reglementierungen und Kontrollen sämtlicher Schädlingsbekämpfungsmittel.

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