Tabakfälschungen schädigen Wirtschaft und Gesundheit

Imperial Tobacco Austria befürchtet Zunahme von Produktpiraterie

Wien (OTS) - Heute präsentiert im Parlament Finanzstaatssekretär Andreas Schieder den Bericht des Bundesministeriums für Finanzen zu Produktpiraterie zur Behandlung im Plenum. Massiv betroffen sind Tabakprodukte, denn bereits jetzt sind 50 Prozent der jährlich nach Österreich geschmuggelten Zigaretten (über 11,5 Millionen) Fälschungen. Und ihr Anteil könnte durch eine neue EU-Richtlinie signifikant steigen.

EU-Tabakprodukterichtlinie erleichtert Fälschungen

Der derzeitige Entwurf zur Überarbeitung der EU-Tabakprodukterichtlinie würde die Probleme rund um Produktpiraterie und Schmuggel verschärfen: So ist im Entwurf der EU-Kommission vorgesehen, Zigarettenpackungen etwa mit übergroßen Bildern von Krebsgeschwüren zu versehen. Letztendlich würden damit 75 Prozent der Packungsfläche von Warnhinweisen eingenommen werden, anstelle des gewohnten Markenbildes. Gemeinsam mit weiteren geplanten Vereinheitlichungen der Packungen sind Produkte für KonsumentInnen weniger leicht unterscheidbar und Marken kaum mehr erkennbar. Lóránt Dezsö, Geschäftsführer von Imperial Tobacco Austria: "Das ist ein Freispiel für Fälscher, deren Arbeit damit klar erleichtert wird."

Gefahr durch Fälschungen, Verlust von Steuereinnahmen

Mit der vorgeschlagenen Ausweitung von Warnhinweisen sind zwar kaum Auswirkungen auf den Tabakkonsum zu erwarten, starke hingegen für den regulären Handel und natürlich den österreichischen Staat. EU-weit betrug der Steuerausfall durch Zigarettenschmuggel im Vorjahr 12,5 Milliarden Euro. Darüber hinaus sind aber auch TrafikantInnen, Großhändler und die Tabakindustrie von Einnahmeverlusten betroffen.

"Gefälschte Produkte erfüllen meist weder die hohen Qualitätsstandards der Tabakindustrie, noch die regulativen Anforderungen der Europäischen Union", erklärt Lóránt Dezsö, Geschäftsführer von Imperial Tobacco Austria. Zudem sind die gefälschten Produkte in ihrer Zusammensetzung oft verunreinigt und werden unter unmenschlichen Bedingungen illegal und ohne jede Kontrolle hergestellt.

Für die aktuellen Verhandlungen zur EU-Tabakrichtlinie wünscht sich Dezsö von Österreichs Vertretern in den Arbeitsgruppen ein klares Bekenntnis gegen Schmuggel und illegale Produktion: "Wir brauchen auch die politischen Rahmenbedingungen, um schon vorab Produktpiraterie zu vermeiden."

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