Zsifkovics: Nur "Kirche von innen" hat Zukunft

Beim Eisenstädter Domweihfest wurde die Partnerschaft der Diözesen Eisenstadt und Kanjirapally (Indien) offiziell besiegelt

Eisenstadt, 20.05.13 (KAP) Wenn die Kirche als Haus des Gebetes und der Begegnung mit Gott erfahren wird, dann hat sie Zukunft. Das betonte der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics in der Predigt beim Domweihfest am Pfingstmontagnachmittag. Im Sinne einer vom Konzil geforderten Rückbesinnung auf das Geheimnis der Kirche werde weder eine "Kirche von oben" noch eine "Kirche von unten" Zukunft haben, "sondern allein eine 'Kirche von innen', in der sich alles um Gott dreht", betonte der Bischof. Im Zentrum des Domweihfestes stand die offizielle Beurkundung der seit über drei Jahrzehnten bestehenden Partnerschaft mit der indischen Diözese Kanjirapally sowie das Gedenken an den ersten Bischof der Diözese Eisenstadt, Stefan László, anlässlich seines 100. Geburtstages.

"Im Mittelpunkt der Kirche stehen nicht die Kirche und ihre Strukturen, sondern Gott und sein Geheimnis", führte Bischof Zsifkovics weiter aus. Es gelte, wieder "auf Gott und sein Geheimnis im Leben der Diözese und ihrer Pfarrgemeinden" zu setzte, wo auch die Neuevangelisierung beginnen müsse. Christen sollten dabei "keine toten Grabsteine", sondern als "lebendige Steine Kirche und Gesellschaft aufbauen". Christen sollten heute "wie Jesus zu den Menschen gehen, sie dort aufsuchen, so sie sind, ihnen nachgehen, wo sie leben und arbeiten". Dabei müsse die Kirche gleichsam ein "Gasthaus" sein, "wo für die Armen immer Platz sein muss", sagte der Eisenstädter Bischof.

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