Bienensterben: Auch Sima für gemeinsame Vorgangsweise der Bundesländer bei Verbot der Neonicotinoide

Wien (OTS) - Auch Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima begrüßt eine gemeinsame Vorgangsweise der Bundesländer in Sachen Verbot, der für die Bienen so gefährlichen Neonicotinoide: "Wien hat schon vor den Abstimmungen auf EU-Ebene einen möglichen Alleingang geprüft, doch natürlich ist ein großflächiges und europaweites Verbot zielführender, machen Bienen und Gifte bekanntlich vor Stadt- und Landesgrenzen nicht Halt", so Sima, die in diesem Zusammenhang den Vorschlag von OÖ Landesrat Rudi Anschober für eine bundesländer-übergreifende Vorgangsweise ausdrücklich begrüßt.

Sima kündigt für den Gemeinderat diese Woche entsprechende Schritte für ein dauerhaftes Verbot der toxischen Stoffe in Wien an. "Für die Sitzung der Landesumweltreferenten im Juni in Wien erhoffe ich mir ein einstimmiges Votum für ein unbefristetes Verbot in den Bundesländern", so Sima. Sie sei noch immer über die Haltung des Umweltministers fassungslos, der bekanntlich erst nach massivem öffentlichen Druck einem Verbot der Giftstoffe zugestimmt hat -nachdem Österreich in Brüssel gegen das Verbot war. "Dabei gibt es erprobte Alternativen für die Giftstoffe und allein der Fruchtwechsel erspart den Einsatz der Neonicotinoide ", so Sima, doch das würde Umweltminister Berlakovich bekanntlich wenig interessieren.

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