- 20.05.2013, 11:38:50
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Frauenberger: Mehrsprachigkeit als Chance begreifen
Deutsch-Förderung zentraler Bestandteil des Wiener Integrationskonzeptes
Utl.: Deutsch-Förderung zentraler Bestandteil des Wiener
Integrationskonzeptes =
Wien (OTS/SPW) - Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger stellt
nach Vorwürfen der FPÖ und ÖVP folgendes klar: "Die gemeinsame
Sprache Deutsch ist zentral für das Zusammenleben und hat einen hohen
Stellenwert im Wiener Integrationskonzept. Wien verfügt über
zahlreiche Maßnahmen zum Deutschlernen und erreicht dabei alle
Zielgruppen, wie zum Beispiel durch "Mama lernt Deutsch", die
"Sowieso mehr - Sommersprachkurse" und den "Wiener Sprachgutschein"."
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"Mehrsprachigkeit anerkennen, bedeutet Vielfalt eine Chance zu geben.
Dabei geht es nicht darum die Sprache Deutsch und die
Herkunftssprachen gegeneinander auszuspielen, sondern um ein
Sowohl-als-auch. Wir stellen uns der Herausforderung, dass in Wien
250 Sprachen gesprochen werden", betont Frauenberger. Dazu ist die
ExpertInnengruppe "forum wien.welt.offen", die Weiterführung der
erfolgreichen Zuwanderungskommission der Stadt, zu einer Fachenquete
mit SprachwissenschafterInnen und BildungsexpertInnen
zusammengekommen und hat Ideen gesammelt, um das Potenzial der
Mehrsprachigkeit besser nutzen zu können. "Bei den Vorschlägen, die
in Presseaussendungen heute zitiert wurden, handelt es sich um erste
Ideen und noch um kein politisches Konzept. Bemerkenswert ist, dass
die Bundes-ÖVP gegen die Vorschläge der ExpertInnengruppe, in der die
Wiener ÖVP vertreten ist, schießt", bemerkt Frauenberger.
"Dass die Unterrichtssprache Deutsch ist und bleibt, steht völlig
außer Frage. Außer Frage steht aber auch, dass Mehsprachigkeit in
unserer Stadt ein Schatz ist, den es zu heben und geeignet zu fördern
gilt. Die FPÖ will uns hier einmal mehr ein Denkverbot verordnen und
glaubt, wer am lautesten schreit, erreicht am meisten. Wir in Wien
verfolgen aber erfolgreich ein Integrationskonzept, dass das
Miteinander fördert und Zugewanderten die Möglichkeit zu sozialem
Aufstieg bietet. Mit einer Partei, die "Minuszuwanderung" fordert,
lässt sich hier aber wohl nicht auf der Basis von Fakten
argumentieren", so Frauenberger abschließend. (Schluss) sg/sn
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