Großes Gefühlskino: Christiane Hörbiger in "Luises Versprechen"

ORF-Premiere des Melodrams am 18. Mai in ORF 2

Wien (OTS) - Während sie so sehr damit beschäftigt ist, das Leben ihrer erwachsenen Kinder in geordnete Bahnen zu lenken, überhört sie die Warnsignale ihres Körpers - bis sie der neuerlichen Diagnose Krebs aber schließlich doch in die Augen sehen muss. Doch die preiskrönte Ausnahmeschauspielerin Christiane Hörbiger beschließt, dem Schicksal seinen Lauf zu lassen. Großartig gespielt, feinfühlig in Szene gesetzt und vielschichtig erzählt - so präsentiert sich der Samstaghauptabend in ORF 2, wenn am 18. Mai 2013 um 20.15 Uhr die ORF-Premiere von "Luises Versprechen" auf dem Programm steht. "Die Zuseher können sich eine melancholische Geschichte zwischen einer Mutter und ihrem Sohn erwarten", gibt Hörbiger schon einen ersten Vorgeschmack. In weiteren Rollen dieses Melodrams sind u. a. Tim Bergmann, Caroline Peters und Margarita Broich zu sehen. Regie führte Berno Kürten nach einem Drehbuch von Hardi Sturm.

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Ihr ganzes Leben war Luise (Christiane Hörbiger) für ihren Mann und ihre beiden Kinder da. Inzwischen aber sind Tochter Charlotte (Margarita Broich) und Sohn Daniel (Tim Bergmann) längst erwachsen und stehen auf eigenen Füßen. Und seit dem Tod ihres geliebten Mannes lebt Luise allein mit ihrer treuen Haushälterin Rita (Ulrike Bliefert) in der eleganten Hamburger Villa. An Luises strenger Fürsorglichkeit hat sich nicht das Geringste verändert. Mit der Dominanz einer Frau, die schon immer genau wusste, was sie will, versucht sie, sich in die Lebensplanung ihrer Sprösslinge einzumischen. Vor allem der unverheiratete Daniel bereit ihr Sorgen. Der gut aussehende Mittdreißiger wird zwar von den Frauen umschwärmt, will sich aber auf keine feste Beziehung einlassen. Wenn es nach Luise geht, kann man so nicht glücklich leben. Daher setzt sie alles daran, eine (Ehe-)Frau für ihren widerspenstigen Liebling zu finden. Bei Charlotte verhält es sich indes genau umgekehrt: Sie ist zwar verheiratet, aber leider mit dem Falschen.

Ihre eigenen Probleme versucht Luise indes zu verdrängen: Trotz wiederkehrender Schwindelanfälle schiebt sie eine längst überfällige Untersuchung immer wieder auf. Zu tief sitzt bei der ehemaligen Krebspatientin die Angst vor einem schlechten Befund. Als sie endlich einen Termin bei ihrem Arzt vereinbart, trifft sie zu ihrer großen Überraschung auf dessen Vertretung Dr. Ellen Burscheid (Caroline Peters) - für Luise eine willkommene Ausrede, um auf dem Absatz kehrtzumachen, ohne sich untersuchen zu lassen. Aber auch die feinfühlige Ellen ist eine Frau, die weiß, wie man Ziele erreicht. Und so kehrt Luise nach anfänglicher Ablehnung zurück, lässt die notwendigen Untersuchungen durchführen - und zieht die attraktive Ärztin sofort als potenzielle Ehefrau für Daniel in Betracht. Der ist von Ellen zunächst alles andere als begeistert, vermutet er doch - zu Unrecht -, dass sie seine Mutter nicht mit der angemessenen Sorgfalt behandelt. Dank Luises tatkräftiger "Vermittlung" wächst jedoch nicht nur die Sympathie zwischen den beiden - es scheint sogar zwischen den beiden zu funken. Doch mit den Untersuchungsergebnissen folgt ein herber Schlag für Luise: Der Krebs ist zurück. Den quälenden Strapazen einer langwierigen Chemotherapie möchte sie sich jedoch nicht noch einmal aussetzen. Sie beschließt, dem Schicksal seinen Lauf zu lassen.

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