Darabos kritisiert Spindelegger-Attacken auf Arbeitnehmervertretung: "Eines Vizekanzlers nicht würdig"

"Entfesselung" der Wirtschaft a la ÖVP bedeutet Deregulierungen und Privatisierungen

Wien (OTS/SK) - Seine Kritik an den gestrigen Angriffen von Michael Spindelegger auf Arbeiterkammer, ÖGB und den Bundeskanzler hat heute SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bekräftigt: "Sich in einer pompösen Hofburg-Inszenierung hinzustellen, um dann einen Rundumschlag gegen die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen und den eigenen Koalitionspartner zu machen, ist eines Vizekanzlers nicht würdig." Mit Attacken gegen die gewerkschaftliche Vertretung der Arbeitnehmer ernte Spindelegger vielleicht bei manchem VP-Funktionär Applaus, ansonsten bleibe der Eindruck einstudierter Wahlkampf-Rhetorik. ****

Auch Spindeleggers Slogan von der "Entfesslung" der Wirtschaft stößt beim SPÖ-Bundesgeschäftführer auf scharfe Kritik: "Was der ÖVP-Obmann darunter versteht, hat er ja gestern weitschweifig ausgeführt:
Deregulierung, Abbau von Arbeitnehmerschutz, Privatisierungen - also ein Konzept Marke Schüssel/Grasser." Was diese Politik der damaligen schwarz-blauen Regierung gebracht habe, sei heute allgemein bekannt:
Steuergeschenke für Konzerne und Reiche, Belastungen für Arbeitnehmer, Patienten, Pensionisten und Ausverkauf von öffentlichem Eigentum. "Was damals 'entfesselt' wurde, war vor allem die Korruption."

Für die SPÖ gehe es darum, durch eine moderne Bildungspolitik, Zukunftsinvestitionen und Infrastruktur Wachstum und Beschäftigung zu fördern und Jobs zu schaffen, von denen man leben kann. "Wir wollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärken - durch Bildung, Qualifizierung, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie", betonte Darabos. (Schluss) ah/ps

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